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„Salatvernichter“

John Baker Sander
5. Oktober 2023(bearbeitet)
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„F" war das von mir erhoffte Gute-Laune-Monster an diesem Mittwochnachmittag.
Sie strahlte, lachte, sogar. während sie über den vermaledeiten Zahnarzt schimpfte. „F" fand es lustig, dass der Zahnarzt behauptete, selbst schreckliche Angst vor Zahnärzten zu haben.

Herrlich und gleichzeitig seltsam fand ihr ihre Anekdote zum Feiertag.
Am Tag der Deutschen Einheit – den sie kalendarisch nicht auf dem Schirm hatte – wollte sie einkaufen gehen.
So macht sie sich auf in die Innenstadt. „F" war ausgesprochen erschrocken, dass ausnahmslos alle Geschäfte geschlossen hatten.
Zuerst dachte sie an einen Virus und eine damit verbundene Sperrung der Regierung, die sie nicht mitbekommen hatte.
Erst einige Stunden später wäre sie von Bekannten über den stattfindenden Feiertag aufgeklärt worden.


Restlos begeistert bin ich auch weiterhin von den sportlichen und menschlichen Fähigkeiten einer Nachwuchssportlerin, die aufgrund ihres Alters Wettkämpfe in einem anderen Verein in ihrer Altersklasse und sogar bei den Damen austrägt, jedoch mich regelmäßig bittet, mit ihr Sondertrainingseinheiten durchzuziehen.

Auch am Abend enttäuschte das sportliche Nachwuchstalent nicht.
Ich finde es toll, dass sie Ziele hat. Sowohl sportlich als auch beruflich.
Sie möchte gerne Psychologin werden. Ein wirklich erstrebenswerter und spannender Vorsatz.

Ich habe Vertrauen in sie als Mensch und Sportler und werde sie unterstützen so gut ich kann, dass sie ihre Ziele erreicht.
Sportlich ist das möglich. Menschlich werde ich versuchen alles Positive mitzugeben, was ihr irgendwie helfen kann in der Zukunft.
Ich fühle mich für sie enorm mitverantwortlich.

Zu meiner Teilnahme am Badminton kam es noch nicht.
Jedoch um mich auch selbst ein wenig unter Druck zu setzten, nicht die Teilnahme immer weiter hinauszuzögern, kündigte ich mich für nächste oder übernächste Woche meine Rückkehr zum Badmintonsport an.

„Daniel Glattauer" ist ein toller Geschichtenerzähler.
Der Namen des Autors war mir seit Jahren bekannt. Sein Buch: „Gut gegen Nordwind", dass vor einigen Jahren in aller Munde war, ich jedoch nie – sieht man vom Klappentext ab - gelesen hatte, die Verfilmung des erwähnten Romanes mit „Nora Tschirner" mochte ich dafür gerne.

Ich lese ja nach wie vor von „Glattauer", „Geschenkt".
Finde es wunderbar, mit wie viel Witz und Feingefühl, die abgestürzte Hauptfigur – so sieht es zumindest bisher aus – seinen Weg zurück in ein lebenswertes Leben sich ebnet.


Endlich gelang es mir auch die Einschulungsbilder in der Grundschule abzugeben. Worüber sich die Lehrkräfte – wahrscheinlich, weil sie nun doch einige Wochen Geduld mit mir haben mussten – deutlich mehr freuten wie in zurückliegenden Jahren.


Mit Vater sah ich am späten Abend die Champions-League-Fußballspiele-Zusammenfassungen. Leider konnte nur die Bayern von den deutschen Mannschaften, die vollen 3-Punkte an diesem 2. Spieltag der Königsklasse einfahren.


Einige Stunden zuvor gab es schmackhaften Gulasch mit Nudeln und Kopfsalat.


Apropos Salat.
Ich selbst hab manchmal auch Salat im Kopf. Diese Aussage soll gerne jeder interpretieren wie sie oder er möchte!

Jedoch mit jedem Tag wird es offenbar weniger, immer mehr finde ich in mir den Menschen, den ich gesucht habe und vielleicht sogar hin und wieder schon (nahezu) war?


Seid nett zueinander und passt gut auf Euch auf! Wer immer Ihr auch seid?!



Kommentare (2)

Fizzy Lemon
05. Okt. 2023, 07:24
Ich bin auch schon an einem Feiertag losgeschlappt und hab erst an der Eingangstür zum Supermarkt bemerkt, dass an einem Feiertag die Läden zu sind. Na gut, hatte ich halt ein schönes Spaziergängle. :D
John Baker Sander
05. Okt. 2023, 21:34
Hallo, Fizzy Lemon!

Das werde ich "F" ausrichten. Sie wird sich freuen, dass es noch andere Personen gibt, denen das schon passiert ist.


Viele Grüße
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