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„Hirnkastl-Scheppern“

John Baker Sander
15. März 2024(bearbeitet)
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Der Schädel brummt, nur wenn ich Huste.
Was glücklicherweise nicht allzu oft ist.
Dann allerdings schepperts jedoch im „Hirnkastl" gewaltig und nachhaltig.
Sodass ich guter Hoffnung bin, dass da doch ein bisschen was in meinem Oberstübchen an Schmalz vorzufinden wäre, sollte irgendwann einer oder eine sich die Mühe machen dort intensiver einmal hineinschauen.

*Denn, wenn nichts drin wäre könnte ja auch vermutlich nichts scheppern*


Was bleibt über die Wochenmitte sonst zu berichten?

Training mit meiner ältesten Sportgruppe war in Ordnung.
Mein Co-Trainer, der nochmals einige Lenze mehr auf dem Buckel hat wie ich, macht seine Sache für den Anfang sehr ordentlich.
Das war am Mittwoch erst seine siebte, achte Trainerstunde.
Jedoch hat er Jahrzehnte von Erfahrung als Wettkampfteilnehmer vorzuweisen.



Eltern sind munter und fit.
Die waren auf einem Klassentreffen Mamas – in einem Lokal hier in der Nähe - genossen das in vollen Zügen; eine gute Erzählrunde zum Austausch von neuem, Auffrischen von Schulgeschichten und Anekdoten aus Kindheit und Jugend, dazu was Leckeres zu Essen und etwas zum Durst stillen, mehr braucht es eben auch manchmal nicht.

Hatte man in früheren Jahrzehnten eine engere Bindung an seine Schulkameraden?
Hat man sich generell mehr vertraut?
Hat vielleicht auch gerade die Nachkriegszeit so viel mehr zusammengeschweißt?
Wie viel Einfluss haben den überhaupt Mobilphone und Technik auf Zusammenhalt? … machen die das Zusammenleben und Co-Existieren möglicherweise sogar schwerer, da man nicht mehr bereit ist, sich voll auf einen (oder sogar mehrere) Menschen einzulassen?

Ich bin mir nicht sicher, ob ich das mögen würde, nochmals auf sämtliche Menschen aus meinem Schulleben zu treffen?



Mit Vater sah ich die Champions-League-Zusammenfassungen.
Schön, dass die Dortmunder (2:0 gegen PSV Eindhoven) auch in die Runde, der letzten acht vorstoßen konnten.



Seid nett zueinander und passt gut auf Euch auf! Wer immer Ihr auch seid?!
*Blog wurde bereits am Donnerstag, 14. März 2024 verfasst*


Kommentare (2)

Fizzy Lemon
15. März 2024, 07:36
Schulklassen... da hört man immer wieder von den engsten Bindungen, die dort entstanden und dann ein Leben lang hielten. Etwas, das ich persönlich nicht erleben durfte. Egal, auf welcher Schule. Man war mehr eine Zweckgemeinschaft, zusammengewürfelt und gezwungen, seine Zeit abzusitzen. Gewiss gab es in den Jahren auch die eine oder andere - nennen wir es - Schulfreundschaft, aber von einer engen emotionalen Bindung kann da nicht die Rede gewesen sein. Am Ende der Schulzeit gab man sich die Hand und ging auseinander. Man wurde älter, die Kreise erweiterten sich... da war die schulische Zwangskameradschaft sogar noch peinlich. Die meisten zogen weg, die Wenigen, die blieben, ließen einen spüren, dass sie mit einem nichts zu tun haben wollen. Begegnete man sich auf der Straße, begrüßte man sich nicht und hielt einen Plausch, sondern schaute ostentativ weg. Es gab sogar mal die Bemühung ein Klassentreffen zu organisieren. Von 34 Schülern erreichte man 8 und wirklich teilgenommen haben dann nur 5. Mea culpa, ich war auch nicht beim Treffen.
Klar, das Leben ändert einen und die Lebensumstände ändern sich auch. Ein neues Umfeld, bedingt durch Arbeitsstätte, Wohnraum, Familie usw. lässt einen schnell die Leute vergessen, die man tagtäglich ertragen musste, weil der Staat es so wollte. Und es war damals auch schwieriger Kontakt zu halten. Insofern wäre es schon mal interessant, ob die neuen Möglichkeiten, die das Internet bietet, hier zu mehr Zusammenhalt verhilft. Vielleicht aber auch genau das Gegenteil bewirkt?
John Baker Sander
16. März 2024, 04:31
Fizzy Lemon!

Das ist einmal mehr einfach nur saustark! - und messerscharf auf den Punkt gebracht!

Habe vielen Dank für speziell diesen Kommentar!



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