Wie ein Rohrspatz schimpfte ich vor mich her, nachdem über das Mobilphone die Nachricht eingetroffen war, dass die Herren für ihren Heim-Wettkampf uns – Vater und mich - bräuchten. Um Kampfgericht stellen und den Wettbewerb durchführen zu können.
Vater nahm es gelassen. Ich ärgerte mich sehr.
Das war uns im Vorfeld nicht kommuniziert worden.
Jetzt so kurzfristig den Herren zur Seite zu springen, passte mir – in meinem Zustand – überhaupt nicht in den Kram.
Allerdings wollte ich Vater auch nicht alleine lassen.
Vor einigen Tagen war dieser Termin auch so noch nicht im Netz nachzulesen, dass nochmals ein Heimwettkampf stattfinden sollte.
Ich schrieb in aller Eile eine Mail in meinem Sportfamilien-Verteiler, wer Zeit hätte, Kampfgericht zu machen, Lust und vor allem viel, viel Zeit dürfe sich in der Halle zum Helfen einfinden.
Einer meiner ältesten Trainingsteilnehmer fand sich zum Kampfgericht machen ein, während seine Eltern von den Zuschauerrängen dem Wettkampf beiwohnten.
Den anderen Part des Kampfgerichts übernahmen logischerweise Vater und ich.
Das Beste an dem unerwarteten Trubel für fast zwei Stunden vergaß ich meinen Husten nahezu komplett.
Seid nett zueinander und passt gut auf Euch auf! Wer immer Ihr auch seid?!
