Das Training war hervorragend.
Achtzehn Trainingsteilnehmer durfte ich heute zur Übungsstunde begrüßen.
Ein anderer Zwischenfall während der Trainingseinheit erschreckt dagegen gleich auf mehrfacher Ebene.
Einer meiner Sportkids ließ eine Glasflasche fallen – die rutschte ihm einfach aus der Hand – er hatte einen so tiefen Schnitt in der Haut zwischen Daumen und Zeigefinger, dass mir fast übel wurde.
Die Wunde wolle sich auch nicht schließen lassen. Ein Blutwasserfall blubberte aus dem Schnitt. Kein schöner Anblick.
Gut, dass weitere Eltern vor Ort waren, die mich vorbildlich unterstützen, die Reste der Wasserflasche und das Wasser aufputzen.
Ich versuchte, die Mama des Verletzten anzurufen. Immer und immer wieder. Erfolglos. Meine Meinung nach wurde immer wieder von der anderen Seite aufgelegt. Beweisen kann ich das nicht.
Irgendwann hieß es vom Telefon der Mutter: „Diese Nummer ist momentan nicht zu erreichen, wir können sie per SMS benachrichtigen, wenn die Nummer wieder verfügbar ist".
Die Oma des verletzten Trainingsteilnehmers wurde angerufen.
Diese reagierte sofort, versprach selbst den Enkel abzuholen oder ihre Tochter zu schicken. Keine fünfzehn Minuten später ist der Verletzte abgeholt worden.
Bin mir relativ sicher, der tiefe Schnitt muss genäht werden.
Beste Genesung auch nochmal von dieser Stelle!
Bei uns in der Familie kristallisiert sich Bratwürste mit Kartoffelbrei und Blumenkohl zu einem waschechten Montagsessen heraus. – Das gab es nun gleich mehrere Montage in Folge.
Mit „Gesa Krause" konnte ich mich mitfreuen, diese deutsche Athletin gewann über die 3000-Meter-Hindernis den Europameisterschaftstitel.
Starkes Comeback nach der Babypause, auch wenn sie etwas Glück hatte, dass die vor ihr platzierte disqualifiziert wurde.
Das „ZDF" macht mit seinen Leichtathletik-Übertragungen große Freude.
Wie die Emotionen einfangen und einfach nach einem geglückten oder misslungenen Versuch oder Lauf das Gesicht einfangen ohne Kommentar, gefällt mir.
