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„Tassengefühle; Fröhlich, freundlich, „Arschloch“, hoffnungsfroh“

John Baker Sander
11. Dezember 2019(bearbeitet)
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Ich habe ausgesprochen herzhaft gelacht.
Ich komme aus meiner Chatcommunity, las dort in einem Kommentar unter einem Video in der eine gutgelaunte und ein Miesepeterige Tasse die Hauptrolle spielen. Das man mich offenbar mit der gutgelaunten Tasse vergleicht, schmeichelt mir sehr.– Wenn sie nur wüssten wie sehr?

Vielleicht sollte ich mich bemühen wirklich mehr wie diese eine Tasse zu sein?
Immer optimistisch. Immer fröhlich, freundlich, hoffnungsfroh, selbst zu den Stänkerern? Selbst wenn ich bezweifele, dass ich dazu fähig wäre.
Wenn mich jemand anschnauzt, gibt's nämlich meist einen deftigen Spruch zurück.
Manchmal bin ich einfach nur" ein ausgesprochener ironischer Bastard".
Ich helfe gerne, bin aber auch manchmal vorschnell und denk; „Du dummes, dummes Arschloch", obwohl ich es klar besser wissen sollte.
Zu meinem Leidwesen muss ich gestehen, dass ich mich gerne hin und wieder auch dabei täusche und dann tun mir meine verbal ausfallenden Gedanken verdammt leid.
Manchmal habe ich das ungute Gefühl, je mehr ich mit diesen Menschen verbunden bin, desto heftiger fallen diese gedachten Entgleisungen aus. – Dementsprechend tun sie mir später natürlich auch leid.

Ich bin nur Mensch (oder eine fröhlich animiert Tasse) je nachdem wie man das sehen möchte? -Ich verteile, eben auch in meinen Gedanken, hiebe und liebe.
Wobei ich stock und steif behaupten würde, meine Gedankenwelt ist insgesamt ein durchaus positives Fleckchen.


Apropos Gedanken:
Ich habe mich heute daran erinnert, dass wir in der Grundschule „Achtung die Herdmanns" in der Vorweihnachtszeit vorgelesen bekamen.
Wie sehr, ich über die Geschichten dieser seltsamen Familie lachte, das unheimlich gerne mochte. Ich kann mich nicht mehr an den Inhalt der Story erinnern.
Nur noch an das positive Gefühl, das dadurch in mir ausgelöst wurde.
Jeder in der Klasse hatte eine echte Kerze, die er von Zuhause mitgebracht hatte, vor sich auf der Schulbank stehen. Ob das heute noch möglich wäre?


Advent heißt bekannterweise Ankunft.… ich habe das Gefühl. ich bin vielleicht noch nicht 100% bei mir selbst angekommen, aber den größten Teil der Strecke habe ich doch mittlerweile zurückgelegt!?!


Kommentare (4)

Fizzy Lemon
11. Dez. 2019, 08:54
Ach ja... die Kerzen im Advent in der Schulzeit... wir mussten aus Kerzenresten selber welche in Klopapierpapprollen machen und die brannten dann auf unseren Schulbänken.^^

Das heimelige Gefühl, das in einem aufkommt, wenn man eine Geschichte oder einen Film von damals sieht, kenne ich nur allzu gut. Am gernsten hole ich mir dieses Gefühl mit der 1959er Verfilmung von Jules Vernes "Reise zum Mittelpunkt der Erde" zurück.
Jenny
11. Dez. 2019, 09:51
Hi John,war wieder schön in Deiner Gedankenwelt einzutauchen,was so eine kleine Tasse bei Dir alles auslöst :D.Kann mir iwie bei Dir gar nicht vorstellen,das Du mal böse wirst oder Dich in der Wortwahl vergreifst,aber wenn doch,das ist halt menschlich,das passiert jedem,mir ist das früher häufig passiert,das ich Menschen die mir nahe standen übelst beschimpft habe,heute hab ich mich da wesentlich besser im Griff.
John Baker Sander
11. Dez. 2019, 11:24
Liebe Jenny, ab und an wohlgemerkt Gedanklich. Es sei denn mit geht jemand wirklich zu unrecht oder in einen meiner Meinung ungerechten Ton an. - Vielen Dank für den tollen Kommentar.
Hasal
11. Dez. 2019, 16:59
Wir hatten nicht das Glück , Kerzen im Schulraum an zu brennen. :( Wir haben dafür mehr Weihnachtslieder vor den Feiertagen gesungen.
Aber 3x Tassen ist doch auch mal was schönes, verschiedene Charaktere :D.
Johny, Du schreibst immer so schön Deinen Gedanken und Gefühle auf, ich finde das echt toll. Mache bitte weiter so ok.;)
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