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„Die Legende vom Schüttel Bernd & G-i-u-l-i-a“

John Baker Sander
3. Dezember 2024(bearbeitet)
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Der erste Weihnachtssong, der mir begegnete, war im „Tchibo", als „Jingle Bells" durch die Lautsprecher hallte. Zu diesem Zeitpunkt war ich noch ahnungslos, dass dieser Song später eine Rolle spielen würde. Während des Frauenländerspiels zwischen Deutschland und Italien (1:2), das für Deutschland absolut zu gewinnen war, kamen wir auf Weihnachten zu sprechen.

Vater erzählte von dem Weihnachtsklassiker „Jingle Bells", aber ich war so in das Spiel vertieft, dass ich nicht „Jingle Bells", sondern durch einen Hörfehler „Schüttel Bernd" vernahm. Ich fragte ihn erstaunt, wer denn „Schüttel Bernd" sei, und tippte anfangs auf einen Klassenkameraden meiner Mama.

Vater lachte herzhaft, und ich konnte nicht anders, als mitzulachen. Es dauerte eine Weile, bis wir uns zumindest wieder etwas beruhigt hatten. Nun singen wir nicht mehr „Jingle Bells", sondern immer wieder fröhlich „Schüttel Bernd, Schüttel Bernd...".
Das andere das lustig finden, bezweifle ich, aber wir haben uns köstlich amüsiert.

Doch die Geschichte hört hier nicht auf. „Schüttel Bernd" hat inzwischen eine Frau, die „G-i-u-l-i-a". Und ja, sie wird nicht „Julia" ausgesprochen, sondern jeder Buchstabe wird einzeln genannt und stark betont: „G-i-u-l-i-a".
Der Name kam von der Kapitänin der Frauenfußball-Nationalmannschaft, „Giulia Quinn", deren Name im TV eingeblendet wurde. In unserer albernen Phase las Vater „Giulia" als „G-i-u-l-i-a", und so war „Die Legende vom Schüttel Bernd & G-i-u-l-i-a" geboren.

„Schüttel Bernd" und „G-i-u-l-i-a" haben mir auf ihre ganz eigene, lustige Art eine ordentliche Portion Vorweihnachtstimmung ins Herz gezaubert und mir weitere unvergesslich lustige Momente mit meinen Eltern geschenkt.



Passt gut auf euch auf und seid nett zueinander, wer immer ihr auch seid!?


Kommentare (4)

Teilzeitmutti
03. Dez. 2024, 11:28
Das erinnert mich an eine Begebenheit, als ich noch an der FH war. Meine Wohnheimnachbarin hatte damals noch kein Handy, ich aber schon (ja, das war damals so - ich bin schon so alt). Sie hatte sich vor Ort dann einen Physiotherapeuten gesucht und meine Nummer angegeben, weil sie ja kein Telefon hatte. Nun war dieser Physiotherapeut aber ganz offensichtlich ziemlich süß und sie hat ständig von ihm geschwärmt. Eines Tages rief der dann tatsächlich bei mir auf dem Handy an und meldete sich, mit "Hallo, ich bin der süße Therapeut". Ich bin dann natürlich sofort zu ihr ins Zimmer gespurtet und habe ganz laut gesagt "Dein süßer Therapeut ist am Telefon" und ihr das Telefon gereicht. Als sie wieder aufgelegt hatte, kam sie zu mir und fragte, ob er sich wirklich als "süßer Therapeut" gemeldet hatte. Erst da kam ich zum Nachdenken und zu dem Ergebnis, dass es sich um einen freudschen Verhörer gehandelt haben könnte. Statt "süßer Therapeut" könnte es nämlich auch einfach nur "Physiotherapeut" geheißen haben... ;)
Fizzy Lemon
03. Dez. 2024, 13:44
Laaach:D:D
Luni
06. Dez. 2024, 08:14
Naja, immerhin wusste er ab dann Bescheid :D
Luni
06. Dez. 2024, 08:16
Wusste nicht, dass es Tchibo noch gibt :D. Schüttelbernd wird es sicherlich irgendwo da draussen geben und ihr habt über ihn gesungen :D, is' doch scheen.
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