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„Glasfaser-Gebabbel“

John Baker Sander
7. Februar 2025(bearbeitet)
1 Aufrufe
Noch nicht bewertet

Zeit: 15 Uhr 37
Ort: „
Eiscafé Adami", Worms

Nanu, was ist denn jetzt los?
Ich fühle mich müde, aber gleichzeitig lebendig und gut. In meinem Kopf sind nur die Dinge, die dort auch wirklich hineingehören. Die Fähigkeit – zumindest hin und wieder – mich auf den Punkt konzentrieren zu können, ist zurückgekehrt. Damit meine ich nicht meine Sportstunden, Fotoaufträge und ähnliches Zeug.
Eher „diesen Klick
", dieses Umschalten im Kopf, von einer Situation direkt in die nächste springen und sich sofort anpassen.

So sehr wie 2025 habe ich den Winter ewig nicht gespürt.
Verstärkt durch die aktuellen Temperaturen (auch wenn sie nur knapp unter null liegen), diesen eisblau-weißen Himmel und die klare Luft, die die Lunge ordentlich durchpustet. Und dann dieses Bild: dick eingemummelte Menschen, die fast ausnahmslos zu wärmenden Jacken, Schals und Mützen greifen und dabei die Hände tief in den Taschen vergraben. Diese visuellen Eindrücke tragen erheblich zu meinem Wintergefühl bei.

Der Geruch von heißer Pfefferminze in der Nase, der Geschmack auf der Zunge – süchtig machend.


Am Abend steht eine Vorstandssitzung an.
Lust verspüre ich darauf nur begrenzt, zumal ich sie ohne meinen Vater bestreiten muss. Er kämpft tapfer mit einer Erkältung und seiner Gesundheit.


Gibt's noch etwas zu berichten? (Denkpause!)
Ach ja. Bei uns, sowohl auf dem Grundstück als auch in der Straße, wurde Glasfaserkabel verlegt. Die Männer, die ausschließlich Spanisch sprechen, arbeiten hart und nicht minder effizient.
Auch wenn sie am Dienstag für einige Stunden unser Internet und die Telefonleitung lahmgelegt haben. Unabsichtlich. Mit dem Bagger.

Diese Glasfaserverleger haben bei uns im Hof auch freiwillig ein paar kleine Betonlöcher in der Einfahrt gestopft. Etwas, das überhaupt nicht zu ihrem Arbeitsauftrag gehörte. Einfach so, weil sie es konnten.
Möglicherweise lag es auch daran, dass mein Vater ihnen von Zeit zu Zeit eine heiße Tasse Kaffee auf die Straße oder in den Hof brachte?

Er sah die Arbeiter Löcher stopfen und entlohnte sie mit einer Kleinigkeit. Dieser Arbeitseinsatz ging somit an uns – und vor allem an mir – vorüber. Ich bin weiterhin kein Handwerker und werde auch keiner mehr.


Meine restlichen Tagespläne?
Zurück in den Alltag. Donnerstags ist Buchhandlungstag. Dann steht die bereits erwähnte Vereinsvorstandssitzung auf der To-do-Liste. Und wenn danach noch Power übrig ist, bringe ich mein Schlafzimmer in Ordnung.

Los geht's!



Passt gut auf euch auf, seid nett zueinander, wer immer ihr auch seid!?


Kommentare (2)

Hasal
07. Feb. 2025, 08:49
Ja, manchmal bewunder ich Dich echt , wie Du alles so machst. Kommst kaum mal richtig zur Ruhe und schon hast nächsten Auftrag.
Du brauchtest echt mal voll Ruhe um komplett ab zu schalten . Aber da hast Durchzug für geschalten , denkst auch immer,, Ohne mich geht nichts''.
Aber es ist Deine Gesundheit ;)
John Baker Sander
08. Feb. 2025, 01:55
Hallo, Liebe Hasal!

Das hört sich nur viel an. Seit dir sicher mein Leben ist auch nicht stressiger wie deines oder das von anderen.

Meine Gesundheit ist echt okay, danke für die Fürsorge!


Lieben Gruß
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