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„Gefühlter Neuaufbruch“

John Baker Sander
30. Januar 2020(bearbeitet)
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Nie hätte ich gedachte, dass ich den Alltag vermissen könnte auf diese Art und Weise! – Naja, wobei der angestrebte Alltag, die letzten zwei Tage schon wieder - wenn auch nicht Krankheitsbedingt - nicht stattfand.
Wenn Busfahrer streiken und man wird nicht oder zu spät informiert, ist das alles andere als schön.

„Leichtes Erschöpfungssyndrom" wurde Diagnostiziert.
„Ich möge in Zukunft mir Auszeiten geben und nehmen.
Nicht mehr ganz so viel Zeit vor dem Bildschirm verbringen.
Hobbies wirklich mehr wie Freizeitgestaltung sehen". Kein muss sondern EIN KANN.
Ich habe mir geschworen, es ruhiger angehen zu lassen. Mich bei meinen Bunten Freizeitmix weitaus weniger aufzuregen.
Ganz wird sich das auch in naher Zukunft nicht vermeiden lassen.
Dafür hängt mein Herz zu sehr daran.


Deutlich mehr schlafen wurde ich vorgewarnt.
Ich werde diesen Ratschlag und alle weiteren beherzigen.
Habe ich doch keine Lust mich zu Gefährden und irgendwann langfristig mit physischen und psychischen Nebenwirkungen im Leben auszufallen.

Ich muss zugeben die verordnete Auszeit hat mir gutgetan.
So Federleicht im Kopf und unbeschwert war ich wahrscheinlich lange nicht?
Ich nehme das Leben insgesamt etwas anders wahr.

Ich habe mich in den Roman: „… und doch fallen wir Glücklich" von Enrico Galiano vergraben. „Mit Spirits" von den Strumbellas ein Song entdeckt, den ich von seinem Text unglaublich mag, der zur einer Art Soundtrack für diese erschöpfenden Tagen wurde.


Ich denk nicht an den Alltag.
Sondern eher daran, dass ich in der Pause mir dringend einen neuen Kopfhörer mit Ohrstöpseln zulegen möchte, mit dem ich auch im Bett zum Einschlafen weiterhin Podcast & Co. hören kann.
Das ich 5-7 Klinkenstecker beschaffen möchte. Dass ich ausreichend Leine vom Computer zum Bett habe. Mich dann darin nach Herzenslust mit „Knopf im Ohr" drehen und wenden zu können.

Im Moment gibt es viele kleine Gefühle und Gedanken die schon ausreichen ein Wohlgefühl in mir auszulösen. 

Danke auch an alle die mir private Nachrichten zugesendet haben (oder überhaupt einen Gedanken an meine Person verschwendet haben), wohin ich denn verschollen bin? … und wenn es nur wenige Tage waren.
Das hat mich doch ausgesprochen gerührt!



Kommentare (2)

Hasal
31. Jan. 2020, 09:07
Hi John, ich glaube , den Menschen ist es aufgefallen und sie haben Dich auch arg vermisst. Bitte übertreibe es bitte nie wieder . Du siehst selbst , als betroffender Mensch , hast erst einen Warnschuß bekommen müssen . Jenny und ich habe es oft genug zu Dir gesagt, Du kümmerst Dich um so viele Sachen und Du hattest es anders gesehen. Jetzt hast Du es aber selbst zu spüren bekommen.
Ja, mit Musik leise oder Deine Podcast & Co sind bestimmt ein gutes Ruhekissen. Achso und guter Schlaf ist sehr wichtig, alleine schon um den Tag gut zu überstehen.
BITTE DENKE IMMER DRAN, ÖFTERS MAL EIN PAAR RUHIGE TAGE EIN ZULEGEN;)
Jenny
03. Feb. 2020, 00:55
Hi John,kann mich Hasal nur anschliessen,die Gesundheit ist das höchste Gut,was der Mensch hat,hätte mein Papa öfter mal auf uns gehört,wäre er wohl jetzt noch hier :(
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