Starttermin: 6. Februar 2020
Mit: Chadwick Boseman, Sienna Miller, J.K. Simmons, u.a.
Genre: Actionthriller
FSK: ab 16 Jahre
Laufzeit: 101 Minuten
Bei einem Überfall werden in New York werden zahlreiche Polizisten erschossen. Die beiden Täter sind auf der Flucht. Detective Andre Davis, bekannt für seinen guten Instinkt und seine Zielstrebigkeit, soll die Täter zur Strecke bringen. Doch ihm bleibt nicht viel Zeit. Kurzerhand riegelt er ganz Manhattan ab, um die Mörder zu fassen. Doch er muss erkennen, dass auch in den eigenen Reihen die Feinde lauern…
21 Bridges ist ein durchschnittlicher Actionthriller geworden, tut niemandem weh, allerdings auch kein Muss. Potential für mehr war durchaus gegeben. Die Vorstellung einen kompletten Stadtteil dicht zu machen, sämtliche Zugänge zu sperren, um die Verbrecher zu fassen, bietet viele Erzählmöglichkeiten und schafft Ideen für diverse Konflikte. Leider nutzt man dies überhaupt nicht aus. Die Sperrung bleibt eher eine Randerscheinung. Ansonsten ist die Geschichte 0815, sehr vorsehbar und lässt einen ziemlich kalt. Auch die angeblich spannende Wendung ist sehr plump und dahin geklatscht. Zudem gibt es für meinen Geschmack zu viel "Geballer". Ein paar mehr Ruhephasen hätten dem Film sicher gutgetan. Warum ist 21 Bridges dennoch vielleicht sehenswert? Zum einen mag ich Chadwick Boseman sehr. Er hat eine unheimlich starke Präsenz und Ausstrahlung. Zum anderen kann man sicher seinen Spaß an dem Film haben, wenn man seine Erwartungen etwas zurückschraubt und Lust auf seichte Unterhaltung hat.
