Mit Vater sah ich am Sonntag, das Bayernspiel gegen Augsburg (2:0).
Wir haben nur halbherzig das Spiel verfolgt. Der Themenschwerpunkt für uns als „Sportfamilie" lag auf einen anderen Fokus.
Es war kein wirklich schönes Wochenende.
Ich bin zu sehr enttäuscht von dem was ich bei mir in Sachen Sport tut. Gedanklich darin gefangen. Das belastet mich wieder vielmehr, wie es sollte.
Hat sich doch mein Trainerteam noch ich etwas zu Schulden kommen lassen.
Mannschaftsinterne Dinge habe mich stärk verärgert.
Oder besser festgehalten, Eltern Spieler denen der Erfolg zu Kopf gestiegen ist.
Ich wünschte mittlerweile, wir hätten unsere Saison im Mittelfeld beendet. Dann gäbe es keine Streitigkeiten.
Wie dem auch sei, ich werde mich nicht nicht verkaufen.
Weiterhin, bekommen alle Kinder oder Jugendliche ihre Spieleinsätze, sofern sie regelmäßig am Training teilnehmen.
Auch werde ich mir nicht von anderen ob Trainingsteilnehmer, Eltern oder sonst wer vorschreiben lassen, wie die Übungsstunde abzulaufen hat.
Mit meinem Bruder saß ich am Samstag im Eiscafé. Auch dort gab es nur das Gesprächsthema: „Sport".
Teilweise von mir getrieben. Da habe ich mal wieder gemerkt, wie unendlich mir der Sport, trotz der vielen Jahre, noch am Herzen liegt. Vielleicht sogar mehr denn je? … Vielleicht, ganz vielleicht?
In Worms traf ich auf bekannte.
Ich habe das dümmste gemacht, was man derzeit wohl machen kann?
Hab ihnen die Hand zum Gruße ausgestreckt. Die lieben Bekannten haben mich mit weit aufgerissenen Augen angeschaut, wie ich wäre der Teufel persönlich. Sie erinnerten mich eindringlich an dem Coronavirus.
Im Wormser Adenauerring gibt es eine öffentliche Toilette.
Ich bin normalerweise kein öffentlicher Toilettengänger.
Diesmal jedoch ließ es sich nicht vermeiden.
Hat da doch glatt irgendeine Drecksau in Urinal geschissen.
Sorry, für diese ungewohnt hart Wortwahl. Aber mir fehlten bei dem Anblick die Worte. Was auch daran liegen könnte, dass ich kurz vor dem erbrechen war und die Flucht schnellstmöglich nach draußen antrat.
Wer mir am meisten dabei leidtut. Die Menschen die das wegmachen müssen. – Ich könnte es definitiv nicht! „Danke, dass es Euch gibt".
Sonst wäre sämtliche öffentliche Anlage wohl (gar) nicht mehr zugänglich.
Ich will heute nur noch eines, mich am Abend vom TV oder einen Podcast berieseln lassen. … und hoffe, auf eine insgesamt gute Woche ohne Sauereien jeglicher Art!
