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„Frühlingsvorbote“

John Baker Sander
12. März 2020(bearbeitet)
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Noch nicht bewertet

Zeit: Adenauerring, Worms

Ort: 13 Uhr 47

Ich trage nicht nur weiterhin beständig Mütze auf dem Kopf, sondern heute zudem ein ausgeprägtes Frühlingsgefühl in mir.
Blümchen blühen. Nicht nur auf den Beeten am Adenauerring. Sondern überall auf den Grünflächen der Stadt.
Ich habe sogar einige Bilder von Frühlingsvorboten in der Alltagspause fotografiert.
Meine letzten Wochen waren bewegt und vollgequetscht. Ich habe mich ein wenig von einer unnötigen Hektik anstecken lassen.
Ich merke, ich saß oft alleine vor dem PC oder sonst irgendwo, habe aber nicht wirklich Zeit mit mir selbst verbracht. Dabei wollte ich das viel mehr tun. Mich besser kennenlernen.
Stattdessen habe ich es zugelassen, dass Menschen unbegründet in Sachen eingreifen die ich liebe und völlig unbegründet das Hirn zermartert.


Die Aussprache in Sachen Sport verlief sehr viel besser wie erwartet!
Wenn ich auch nicht ganz zufrieden sein kann. Da Manche Dinge einfach in Trainerhand bleiben müssen.
Einsatzzeiten, wer, wie, wo, wann mitfahren darf?
Das der Trainer so viel lobt wie er möchte und dafür nicht von der reißenden Meute angegriffen wird. Umgekehrt hätte ich es verstanden, aber bei Lob?
Man sollte meinen, dass man nach zwei Jahrzehnten als Trainer zu einem genug Erfahrung gesammelt hat? Zum anderen schon fast alles erlebt hat?

Eine doofe Quertreiberin gab es aber doch.
Die deutlich enttäuscht war. Enttäuscht, dass alle für den Verein und unter meinem Trainerteam und mir weiterspielen möchten.
Sie war deutlich frustriert, zum Schluss so sehr, dass sie versuchte mich mit einer fetten Lüge an den Pranger zu stellen. Die jedoch schnell abgetan wurde; nämlich als mächtig inhaltloses Geschwätz.
Wobei ich leider mein dummes Mundwerk nicht halten konnte.
Ich hätte nicht kurz aber bestimmt darauf eingehen sollen. – Jedoch wenn mich etwas fuchst, dann fällt mir da meist extreme schwer.


Ich will überhaupt nicht aus meiner gewohnten Umgebung weg.
Dennoch besuche ich so viele Länder wie nie zuvor. Wenn auch nur mit geschlossenen Augen. Ich höre mir ein Podcast von Reisenden an. Die Berufstätig sind. Auch nur 30 Tage Urlaub im Jahr zur Verfügung haben. Dennoch schon über 100 Länder besucht haben.
Ich genieße das – will aber trotzdem nicht aus meiner Komfortzone hinaus.



Kommentare (2)

Jenny
13. März 2020, 08:46
Tja lieber John,es gibt immer wieder Menschen,die einem was nicht gönnen,mach Dir nichts draus,sie hat am Ende mit ihrer Lügerei nichts erreichen können,was das Reisen per Podcast betrifft,gar keine schlechte Variante,so kann man sich auch nicht mit Viren anstecken.:D
möchen
13. März 2020, 12:37
:(wink)
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