Vater und Patenonkel, die beide in einer Schulklasse waren, nahmen an der Beerdigung eines ehemaligen Klassenkameraden teil. – Vater lässt sich nicht so viel anmerken davon. Doch emotional hat ihn das, das verwundert sicher auch keinen, schon spürbar mitgenommen. – Ich finde es unfassbar, was diese Menschen schon an Klassenkameraden verloren haben.
Möglicherweise will ich aber auch nicht mich damit abfinden, dass auch Väter älter werden. Mit Lebenserweiterung auch Lebenstopp.
Ich weiß
ungefähr, was drei – wenn ich so darüber nachdenke, fünf – aus meiner
Grundschulzeit heutzutage machen. Auch aus den anderen pädagogischen
Einrichtungen, die ich besucht habe, werden es nicht mehr, wo ich weiß, wo die
abgeblieben sind. – Ehrlicherweise, bei einigen muss ich zugeben, würde mich
einfach interessieren, was die heutzutage tun.
Kontakt oder so, sagt mein Herz gerade: „Gott bewahre!“
Meine jüngste
Truppe funktioniert weiterhin einwandfrei.
Es ist, als hätte jemand den Fluch fortgenommen. Seit der Sommerpause steigt die
Mitgliederzahl dieser Gruppe kontinuierlich. Vor allem aber trainiert sie so,
wie ich mir das schon länger gewünscht habe.
Dazu klasse
Eltern, die sogar abbauen, während ich ab und an ein Schwätzchen halte, da
irgendein Elternteil etwas von mir wissen möchte.
Mit Vater war
ich einkaufen. Das wird eben ein Dienstagsritual.
Ich traf eine Frau, deren Tochter irgendwann mal – vor einigen Jahren – in
einer meiner Gruppen wohl kurzzeitig war.
Ich kam nicht
genau dahinter, wer sie genau war, nur dass sie im Nachbarort von uns wohnt,
ihre Tochter, wie sie erzählte, turnt und Badminton spielt.
Tochter und Mutter lud ich ein, sich unsere Vereins-Freizeitangebote anzusehen.
Nach der Verabschiedung suchte ich Vater im Discounter, fand ihn und wir kauften harmonisch miteinander weiter ein – bis Vater plötzlich anfing zu schmunzeln und meinte: „Du hast so gelobhudelt und Werbung für den Verein gemacht, dass der Schleim die Wände hinunterglitt.“
Da musste ich
mitschmunzeln, denn ganz unrecht hat er damit nicht.
Die deutsche Basketballnationalmannschaft der Frauen machte mir Freude. Bei der Heim-WM konnte man nun überraschend deutlich Südkorea mit 94:56 schlagen. – Am Donnerstag geht’s gegen das Weltklasseteam aus Belgien um den Einzug ins Halbfinale.
Ich hätte es gerne mit Vater und Mama gesehen. Doch Bruder hatte sich angekündigt. Nein – mit der Begründung gegenüber meinen Eltern, wenn der derzeit irgendwo in einen Raum kommt, ist es sofort 10 C kälter, blieb ich in meinem Zimmer und verfolgte das Basketball-Weltmeisterschaftsspiel aufmerksam im Free-TV.
Mit Cola, die free von Zucker war; dennoch kühlte sie im Gegensatz zu Bruder wunderbar.
Passt auf euch auf, wer immer ihr auch seid!?
