Bei 32,6 °C verließ ich das Zuhause, um in der Turnhalle eine Übungsstunde mit meinen Jüngsten zu absolvieren. Bio-Wetter okay. Dennoch dachte ich: So viele Kids werden es am Dienstag nicht sein.
Dann die Überraschung: 19 Trainingsteilnehmer. Dazu Mamas und auch ein Papa und ein Opa und jüngere Geschwisterkinder, die noch nicht am Training teilnehmen können, weil sie noch im Krabbelalter sind.
Das war seit knapp einem Jahr für diese Gruppe der höchste Stand? … würde ich mal aus dem Gefühl heraus behaupten.
Was noch viel besser war, ein Training für den Himmel. Einfach reibungslos. Anstellen, mitmachen klappte und sogar bei der Zuhörgeschichte aus der Welt des Tierreiches hatte man Mitmachinteresse.
Ich war überwältigt. … was man mir möglicherweise auch anmerkte. Denn nach dem Training dachte ich; Selbst für meine Verhältnisse war ich doch heute übungsleitertechnisch sehr okay, doch auch ausgesprochen albern.
Mit Vater war
ich einkaufen. Erst beim einen Supermarkt, dann beim anderen. Und beim anderen
Supermarkt gibt es seit Wochen etwas, worüber ich mich amüsiere. Vater und ich
kaufen dort „Jägerklößchen“ ein und Dienstag für Dienstag für Dienstag sind
genau noch die fünf benötigten Tiefkühlpackungen da – als würden sie auf uns
warten.
Vielleicht rufen die Packungen den anderen Kunden zu, sobald die die
Tiefkühltruhe öffnen: „Lasst die Finger von uns, wir sind bereits vergeben.“
Mit Papa so durch den Supermarkt zu stromern, tut gut. Wir lachen viel und schütteln zusammen den Kopf über Obst, das uns nicht gefällt, beklagen leere Warenregale, jubeln, wenn etwas da ist, was es länger nicht gab, und vergessen selten, Mama ein Päckchen „Gummibären“ mitzubringen.
Den Abend verbrachte ich mit Bildern von der „Kerb 2025“ und einem Podcast im Ohr. Beim Podcast blieb es nicht. Da war ich jedoch schon wieder vor meinem eigenen Computer, denn ich fand das Hörbuch zu „John Grisham“, „TOUCH DOWN“. Ich mochte „TOUCH DOWN“ als Buch so sehr und als Hörbuch, besonders nach mehreren Jahren des Nichthörens, nochmals mehr.
In Kiribati
ist es jetzt übrigens 13 Uhr 54.
Wer es umrechnet, weiß, wann ich diesen Blog schrieb. Ich sitze nach wie vor in
einem Tausenderdorf in Deutschland.
138.000 Einwohner hat Kiribati. Ein kleines Land. Alleine den Namen „Kiribati“ finde ich megastark.
Findet ihr nicht auch, Kiribati – klingt wie das, was dem Weihnachtsmann im Gesicht hängt? … „Ich trage einen Kiribati, ho, ho, ho!“
Es gibt ja diese lustigen Bildchen, wo der Weihnachtsmann nur Bermuda-Shorts trägt. Ich wette, die stammen auch aus seinem Jahresurlaub in Kiribati.
Passt auf euch auf, wer immer ihr auch seid!?
