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„Über Freitag, Chips, Cola und Flaschenfeste“

John Baker Sander
20. September 2026(bearbeitet)
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Bruder war zum Mittagessen da, bei einer gefühlten Küchentemperatur von um die 25 C. Es hat nicht viel gefehlt und ich hätte Schal und Winterhandschuhe herausgekramt aufgrund eines gar nicht mal so überraschenden Wintereinbruchs im Haus.


Randnotiz: Was mich vorm Erfrieren bewahrte, war die heißgeliebte Nudelpfannen-mit-Frikadellen-Pampe, die innerlich wärmte.



Ich sitze übrigens hier – vor meinem Worddokument – bei Cola, nicht bei Bier.

Dazu verputze ich gerade Paprika-Chips. Dass ich richtigen Heißhunger auf Chips habe, kommt eigentlich nur alle Jubeljahre mal vor.

Vorhin hat es mich allerdings nicht gehalten und ich habe den gesamten Vorratsraum sogar mehrfach nach Chips abgesucht.


Nach etwas Suchen fand ich in einer roten Einkaufstasche, die in einem blauen Körbchen lag, lauter so Partyzeugs.
Ein Celebration-Schokoladenmix, Studentenfutter, Salzstangen und Brezeln und mehrere Tüten Chips.


Darunter die erwähnten Paprika-Chips, die in beängstigender Vielzahl und ebenso beängstigender Geschwindigkeit aus der Tüte in meinem Mund verschwinden.


Dabei könnte ich mir mit dem Verzehren durchaus Zeit lassen.

Haltbar sind sie bis 12/2026. Das heißt für mich bis 30. November, 23 Uhr 59 Minuten und 59 Sekunden. Eine Sekunde danach würde ich die Chips nicht mal mehr mit der Kneifzange anfassen. … und ja, ich kenne die Belehrungen zum „MINDESTHALTBARKEITSDATUM“ … und dass das ganze Zeug wahrscheinlich viel länger haltbar ist, als man denkt.


Trotzdem mag ich keine Produkte mit „Pelz“. Oder wenn was riecht.


Ich bin vielleicht nicht hochadelig, meine Nase aber schon. – Die bildet sich (zumeist zu Recht) ein, dass da nach Ablaufdatum eben etwas nicht ganz koscher ist.



Trainingseinheiten waren fast alle okay.

Bei meinen Mittelsten „turnt“ ein Kind herum, bei dem man das Gefühl hat, dass es gar keinen Bock auf Sport hat. Als würde das Kind darauf warten, dass ich es für seinen Blödsinn aus der Gruppe werfe.

Seltsam, und doch ist es so.


Mal sehen, wie wir das Kind wieder auf die Schienen zurückgehievt bekommen. Sodass es wieder von alleine in die richtige Richtung fährt.



Die Hallenwartin muss mich einfach lieben.

Sie kam zu mir, zeigte mir eine Radlerflasche und wies mich darauf hin, dass sie in den vergangenen Wochen bereits mehrfach solche oder ähnliche Flaschen in der Halle gefunden hat. – Ich trinke keinen Alkohol und bringe auch sicher keinen Alkohol mit in eine Turnhalle.


Die Sorge von ihr verstehe ich schon. Mir würde es nicht anders gehen.


Die Flaschen sind aus Glas – und wenn sie kaputtgehen, können scharfkantige Stücke entstehen.


Das kann im wahrsten Sinne des Wortes, bekommt ein Kindlein so eine Glasflasche in die Hand, ins Auge gehen.



Bayern München gewinnt 7:0 gegen Union Berlin. Das ist hochverdient. – Schon beinahe ein Handballergebnis.



Ich habe mich sehr gefreut. Demnächst, nur noch wenige Wochen hin, darf ich mal wieder ein Oktoberfest in Heimatgefilden fotografieren.


Bin sehr gespannt, wie die Neuauflage des Oktoberfestes aufgenommen wird. So alle paar Jahre wird diese Event-Idee wieder von einem anderen Verein aus dem Hut gezaubert. In der Durchführung wirken sie alle recht ähnlich.


Wollen wir hoffen, dass alle Dirndl und Lederhosen, die diese in den letzten Jahren im Schrank geparkt haben, den Festbesuchern noch passen und dass sie alle ihre Glasflaschen mit aus der Halle nehmen.




Passt auf euch auf, wer immer ihr auch seid!?



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