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„Wettergott, Trainergott, Herbst und ich (natürlich kein Gott)“

John Baker Sander
2. Oktober 2026(bearbeitet)
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Noch nicht bewertet


Datum: Donnerstag, 1. Oktober 2026
Zeit:
16 Uhr (punktgenau)
Ort: Eiscafé Adami, Worms

Der Wettergott muss ein mächtiger sein.
Mittwochabend fühlte sich noch nach Sommer an.

Pünktlich zum 1. Oktober regnet es.
Der Himmel ist deutlich mehr grau als blau. Tausende von gelblichen Blättern liegen in der Fußgängerzone und fallen aufgrund der Windstille von den Bäumen. – Wenn man sich Zeit nimmt, ist es wie ein lebendiges Bilderbuch, das zum Träumen von Herbstbäumen einlädt.


Die meisten Stadtgänger tragen Übergangsjacken oder Westen. Bevorzugt in Schwarz, Dunkelblau oder Grün.
Noch Unerschrockene wie ich, sind zwar auch von einem Tag auf den anderen in den Stamm der Langhosenträger gewechselt, tragen jedoch auf dem Oberkörper T-Shirt.

Beim Blick durch die Fensterscheibe des Eiscafés sehe ich meine in diesem Blog bereits beschriebenen Herbsteindrücke erstaunlich exakt festgehalten. Ein weiteres lebendiges Bilderbuch.


Das helle Licht der Eiscafélampen wirkt ebenso einladend.
Die Eisschokolade lecker. Leise Rockmusik, die leicht vom Küchenlärm übertüncht und unüberhörbar ineinanderfliegende Wortfetzen der anderen Cafébesucher bilden eine angenehme atmosphärische Rahmenkulisse. Protagonist: Ich! Gefühl: Gemütlich!

Der mächtige Wettergott bleibt unsichtbar.
Dem Trainergott „Klopp“ und seinen Mannen sehe ich später vor dem TV in familiärer Gesellschaft aufmerksam zu.



Passt auf euch auf, wer immer ihr auch seid!?



Nachblog:

Datum:
Freitag, 2. Oktober 2026
Uhrzeit: 0 Uhr 4


Es regnet wieder oder immer noch? 
„Klopp“ und seine Nationalelf konnten in einem starken Spiel gegen Serbien mit 2:0 gewinnen. – Das sollte weiterhin auftrieb für unsere deutschen Kickern geben.


Wir sahen das Spiel als Familie. Wir vernaschten dabei keine Gegner wie die Fußballer auf dem Rasen, dafür jedoch Pralinen, Schokokekse und Schokocookies. (… und ja, Kekse und Cookies stehen beabsichtigt so hier in diesem Blog für sich aufgezählt. )


Mein Zimmer riecht nach Orange. Somit natürlich feiertagsmäßig aufgeräumt. Für mich wünsche ich mir, dass es egal in welchem Bereich noch ganz lange nicht heißt: ausgeträumt.



 

Passt auf euch auf, wer immer ihr auch seid!?



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