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„Tag der Deutschen Reinheit“

John Baker Sander
5. Oktober 2026(bearbeitet)
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Ich will und werde heute nicht viel tun. – Werde den Tag der Deutschen Einheit zu meinem Tag der Deutschen Reinheit machen. – Einfach mal länger heiß duschen als erlaubt und wahrscheinlich auch gut ist.


Nach den Trainingseinheiten, sieht man von einem sehr leckeres Abendbrot bestehend aus Frikadellen und Schwarzbrot ab und einem zweistündigen Schläfchen zwischen 3 Uhr 30 und 5 Uhr 30 in der Früh ab, saß ich den gesamten Abend an meinen fotografierten Bildchen, hatte meine  Freude daran.


Hörte mir zwei Hörspiele aus der Reihe: „Dr. Alice“ an. So eine Art weiblicher „Sherlock Holmes“ die im 19. Jahrhundert sich mit ihrem Berufsstand als Frau, Liebesleben und Kriminalfällen herumschlagen muss und will.

Dazu gesellten sich weitere Hörererlebnisse wo das „Frage- Antwortspielchen“ im Mittelpunkt stand. Bei manchen da mein Verstand schwand und dann gab es da das Interview zwischen einer „Eva Schulz“ und einem „Jan Böhmermann“. Die einen reifen, unterhaltsamen Schlagabtausch vor den Mikrofonen sich lieferten.


Ich war an dem Freitag ziemlich beschäftigt und doch fühlte ich mich so frei wie ewig nicht. – Könnte aber auch daran liegen, dass ich beschlossen habe mich selbst noch viel mehr zu mögen, anderen mehr Grenzen zu setzen und andere auch, soweit sie es denn wollen, noch mehr zu mögen. (Ausnahmen bilden natürlich auch hier die Regel).


Harmonie ist immer noch so wichtig für mich. Fühle ich mich wohl versetze ich nicht nur ab und an einen Hügel, da kann es dann auch mal ein Berg sein. Wobei ich nie freiwillig einen Berg an einer Wand heraufkraxeln würde, da könnte ich noch so gut gesichert sein. – Ich hätte einfach Angst in die tiefe zu fallen wie so ein Kartoffelsack.


Wenn man Pech hat liegt man anschließend für Jahrzehnte leblos auf harten Stein herum, wobei auch die Vorstellung lebendig auf harten Stein herumzuliegen oder in einem gut gepolsterten Sarg absolut gruselig ist.

Ich war noch nie im Osten von Deutschland unterwegs.
Nur alles was ich von dort in die Ohren gespült bekomme, beunruhigt mich politisch und auch Gewalttechnisch oftmals noch mehr, als das was sonst so im Land passiert. 

Ich frage mich halt wie dort eine Bundesrepublik eine buntere Republik sein kann?


Ein wenig mehr Farbe im Leben, damit meine ich nicht (nur) die bunten Blätter, die jahreszeitentsprechend von den Bäumen fallen,  sondern auch insgesamt kann nur gut für einen selbst sein, wenn es perfekt läuft färbts ja möglicherweise auch auf andere ab (selbst, wenn es nicht bis in den Osten unseres schönen Vaterlandes reicht). – Allen einen schönen Tag der deutschen Einheit ob im Wester oder Osten, all den netten oder auch mal den Vollpfosten; die werden ja sonst nie gegrüßt.


Passt auf euch auf, wer immer ihr auch seid!?


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