In der Turnhalle fand ein Fitness- und Gesundheitstag
statt.
Dort stellten sich viele Kurse meines Vereins vor.
Kurse, für die man Geld bezahlen muss, die aber durch eine Mitgliedschaft im
Verein oder eine Anmeldung bei der Krankenkasse günstiger angeboten werden
können.
Die Veranstaltung war gut organisiert. Die Kurse waren ausgebucht. Line-Dance, Muskulatur, Yoga, Rückenfit und: Wie ärgert man Nachbarn mit dem Namen Schmitt? Alles ganz prima.
Trotzdem ist das nicht so meines. Diese Kursangebote.
Das ist nicht das Vereinsleben, wie ich es verstehe. Das ist: hingehen, machen,
heimgehen. Das Zwischenmenschliche bleibt dabei – nicht immer, aber oft genug –
auf der Strecke.
Normalerweise sehe ich bei Vereinsveranstaltungen nur Menschen, die in den Abteilungen tätig sind … und dann meist dieselben. Dass die „Kursler“ da mit anpacken, wäre mir neu.
Verein ist eben kein Fitnessstudio.
Ich war mit meinem Papa dort. Knappe zwei Stunden.
Schoss dort auch einige Fotos.
Zwei Stunden, in denen wir die Frau des 1.
Vorsitzenden besser kennenlernten. Eine nette Frau mit starkem Charakter.
Meinungsstark und freundlich. Papa und ich können sie nach den ersten
Eindrücken recht gut leiden.
Irgendwann, so wurde mir gesagt, wollen sie fort aus
Deutschland. In fünf bis acht Jahren. „Kreta“ soll angeblich eine Option sein.
Hoffentlich ist bis dahin ein neuer 1. Vorsitzender installiert.
Wer durch meine Blogs an mich denkt: Nee, ich tue mir
ja vieles an, das Amt jedoch nicht. Ich würde dann nämlich nur noch an den
Verein denken. Und der hat mich auch so schon mehr in seinen kuscheligen
Klauen, als gut für mich ist.
Seit ich von der Veranstaltung nach Hause gekommen bin, sitze ich vor Papas PC.
Doch in Zukunft nicht mehr so lange. Es geht nun auch
ans Umsetzen dessen, was ich in puncto „Leben probieren“ geschrieben habe.
Freiburg gegen Bayern (1:3) hörte ich mir gerne als Radioreportage an.
Bilder vom Gesundheitstag sind auch schon fertig. Die
habe ich mir am Abend, noch nach den Trainingsvorbereitungen, aus dem Kreuz
geleiert.
Hier unten wird es kälter. So einen kleinen Heizofen habe ich bisher nicht an.Dafür trage ich die Weste mit dem Logo meiner Abteilung. Kuschelig warm, doch gerade nicht warm genug.
Ausblick auf die neue Woche:
Ich nehme mir als Ziel vor, stets warme Knochen zu haben.
Passt auf euch auf, wer immer ihr auch seid!
