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Marvel 1.1.1 Hilfe für ein Teammitglied und der Neuzugang

Loki
6. April 2020(bearbeitet)
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Lokis Sicht

Ich habe das Gefühl als würde ich schweben. *Was ist den nur geschehen? Das letzte an was ich mich erinnern konnte war wie ich in Thors Armen gestorben bin. Dann wurde alles Schwarz. Und seit dem habe ich das Gefühl in einer unglaublichen Leere fest zu stecken aber jetzt hat sich darin etwas verändert.*


„Loki willst du deine Augen nicht aufmachen." Erklingt auf einmal eine weibliche Stimme die mir seltsam vertraut vor kommt. Ich spürte wie ich auf etwas weichem lande. Sofort öffne ich meine Augen, schließe sie aber schnell wieder, da es zu hell ist. Ich lege mir eine Hand vor meine Augen und öffnete sie diesmal etwas vorsichtiger um mich umzusehen, wer mit mir geredet hat. „Mutter? Was machst du hier? Ich dachte du bist Tod?" „Das bin ich auch." Erwidert sie mit ihrer sanften Stimme und kommt auf mich zu, um sich vor mir hinzuknien. „Dann bin ich im Totenreich?" Lächelnd schüttelt sie den Kopf. „Nein noch nicht. Wir sind hier in einer Welt die zwischen Leben und Tod liegt." „Aber ich bin doch eindeutig gestorben." Werfe ich ein. „Das stimmt schon, aber man war sich noch nicht einig ob du jetzt schon ins Totenreich geschickt werden solltest." „Warum nicht. Ich habe es nicht wirklich verdient zu leben. Am ende habe ich euch nur noch ärger gebracht. Es stimmt schon, was alle sagen. Eisriesen sind nur Monster und ich bin einer davon." Sie legt ihre Hand auf meine Schulter. „Aber Schatz, du..." Weiter kommt sie nicht, da ich ihre Hand wegstoße, aufstehe und sie wütend anschreie. „KEIN ABER. ICH BIN EIN MONSTER UND WERDE AUCH IMMER EINS BLEIBEN." Seufzend kommt sie wieder auf mich zu und ich drehe mich von ihr weg, den ich will ihr Gesicht das nur Mitleid widerspiegelt nicht sehen. Plötzlich spüre ich eine Hand auf meinem Rücken. „Loki bitte, höre mir doch zu. Du bist kein Monster und du warst es auch nie." Geknickt lasse ich meinen Kopf hängen und bemerke, als ich auf meinen Brustkorb sehe, das mich auf einmal eine leuchtende Aura umgibt. Sofort drehe ich mich zu meiner Mutter um. "Was geschieht mit mir?" Frage ich sie und versuche mir meine Panik nicht anmerken zu lassen. Sie schaut erst nach oben in den Himmel und dann zu mir. "Sie haben ihre Entscheidung gefällt." "Und welche?" "Du wirst auf die Erde geschickt, aber nicht als Erwachsener sondern als Kind, außerdem werden deine Kräfte reduziert." „WAS." In diesem Moment spüre ich wie sich mein Körper zusammen zieht und meine Mutter sich ohne zu bewegen von mir entfernt. „MUTTER" Schreie ich und strecke meine Hand nach ihr aus, doch löst sie sich mit der gesamten Umgebung, um mich herum auf und ein heilloses durcheinander bricht aus. Immer wieder werde ich von fremden Personen hin und her geschubst. Bis der Rand eines Abgrund immer näher kommt. „Na toll." Gerade als ich versuche zu stoppen, spüre ich einen Stoß im Rücken und verliere dadurch das Gleichgewicht. Mit den Armen rudernd versuche ich mich noch zu reden, doch schaffe ich dies nicht und falle nach vorn. Ich drehe mich um, strecke meine Arme aus und ergreife das erstbeste was ich in die Finger bekomme. Plötzlich werde ich hochgezogen und jemand hebt mich auf seine Arme. Als ich in das Gesicht der Person sehe, erkenne ich einen Bart und sehr helle Haare. Er legt meine Arme um sein Genick, stützt meinen Kopf und rennt dann los, um nur wenige Sekunden später auf einem metallenem Schiff zu stoppen. Neugierig schaue ich mich um, nachdem er mich herunter gelassen hat. Er geht vor mir in die Knie und sagt etwas, was ich nicht verstehe. *Seltsam wieso verstehe ich ihn nicht.* "Du kommst wohl nicht von hier?" Sagt er jetzt auf Englisch und mit Dialekt. Ich nicke ihm zu und schaue mich dann wieder um. *Wie sind wir bloß so schnell hier her gekommen?* Als ich hoch in den Himmel schaue, reise ich sofort meine Augen auf. *Das ist ja das Schiff der braunen einäugigen Ameise.* Über meine Kopf bewegt sich der Helicarrier dieser S.h.i.e.l.d. Deppen, die mich damals mit den Avengers aufgehalten hatten. Hastig lasse ich meinen Blick in alle Richtungen schweifen, bis zwischen den Gebäuden etwas in Rot-Gelb kurz zu sehen ist. *Da. Mist dann ist Thor bestimmt auch nicht weit. Ich muss hier weg bevor er mich sieht.* schnell drehe ich mich von dem Mann weg und renne zur Brüstung, um mich über diese zu beugen und unten zu sehen. *Bei allem was mir Heilig ist. Ist ja zum Glück nicht viel. Seit wann haben diese Würmer den die Technik, Städte fliegen zu lassen? Mist so komme ich doch nie von hier weg.* „VORSICHT."Plötzlich schlingt jemand einen Arm um meinen Oberkörper und zieht mich nach hinten. „Hey Kleiner pass auf, das ist gefährlich." Vernehme ich eine männliche Stimme nah an meinem Ohr. *Irgendwo her kenne ich diese Stimme.* Schießt mir der Gedanke in den Kopf, bevor ich einfach im Brautstil hoch gehoben werde und er mich zu den Sitzmöglichkeiten bringt. Nach dem er mich herunter gelassen hat, versuche ich möglichst den Blickkontakt zu vermeiden, da es ja nur einer der Ameisen sein kann und ich nicht wirklich will das sie von mir wissen. „So hier bist du besser aufgehoben Kleiner." *Das Reicht* „Ich bin nicht Klein." Rege ich mich auf und hebe meinen Blick an, um dem Mann finster in die Augen zu blicken, erstarre dann aber augenblicklich, den vor mir kniet wirklich kein geringerer als Clint Barton alias Hawkeye. *Oh Mist, bitte las ihn mich nicht erkennen.* Bete ich und schlucke einmal. „Seltsam kenne ich dich irgendwo her?" Sofort schüttle ich meinen Kopf, drehe mich von ihm weg und renne in die Menge, wo ich mich verstecke. Als mein Blick dennoch wieder zu ihm zurück schweift, bemerke ich wie er mir verwirrt aber auch nachdenklich hinterher schaut. Doch wird er zu meinem Glück abgelenkt, als eine Frau verzweifelt nach jemanden ruft. Er steht auf und sucht die Gegend ab, bevor er dann seufzend los rennt. Sofort begebe ich mich wieder zu der Reling und beobachte wie Barton einem Jungen hoch hilft. In diesem Moment sehe ich wie etwas am Himmel fliegt und auf einmal beginnt in der Umgebung herum zu schießen. Als ich bemerke das es sich in die Richtung der Beiden bewegt, schreie ich sofort Bartons Namen und halte mir daraufhin schnell den Mund zu. *Wieso hab ich das gemacht. Als ob es mich kümmern würde, wen eine dieser Amöben stirbt.* Dennoch ertappe ich mich wie ich ausatme, als ich sehe wie der Jungen mit den weißblonden Haaren durch meinen Ausruf aufmerksam wird und sofort losrennt *Ok das beantwortet meine Frage.* Denke ich und schaue zu der Stelle an der Barton steht oder eher gestanden hat. Den an seiner steht jetzt der Jüngere, der etwas zu Barton sagt und kurz darauf umkippt. Im nächsten Moment werde ich abgelenkt als eine große grüne Gestalt mit jemandem im Arm, über unsere Köpfe hinweg fliegt und auf dem Helicarrier landet. *Na toll. Den gibt es ja auch noch. Hoffentlich kommt der mir nicht zu nah. Die letzte Begegnung mit ihm, hat mir schon gereicht.* Kurz darauf springt der Hulk vom Helicarrier in das Ding was vorhin auf Barton zugeflogen ist und nur wenig später fliegt etwas heraus. *Uh, Bungee Jumping ohne Gummiseil ist ungesund. Der Sturz nicht, aber der Aufprall.* Grinsend schaue ich dem Ding nach, welches da herunterfliegt und winke ihm nach „Bye bye." Lächelnd drehe ich mich von der Reling weg und beobachte wie jemand den weißblonden Jungen auf dem Boden ablegt. Kurz schaue ich zu diesem, bis Barton an mir vorbei läuft und dem Jungen auf seinen Armen der Frau von vorhin überreicht. *Er blutet ja. Argh nicht schon wieder. Hör auf dir um diese Würmer sorgen zu machen.* Als er sich auf einer der dreier Bänke niedergelassen hat gehe ich zu der, die hinter seiner steht und knie mich auf diese. In dem Moment legt er sich mit den Worten „War ein langer Tag" hin, dreht sich von mir weg und schließt die Augen. Ich beuge mich über die Lehne, um mir die beiden genauer anzusehen. *Irgendwie tun sie mir leid. Na toll schon wieder.* Ich haue mir mit der Hand gegen die Stirn und wische mit dieser nach unten, über mein Gesicht. *Ich glaub ich werde bald zu einem hoffnungslosen Fall. *Als ich mich weiter nach vorne beuge, sehe ich wie sich kurz die Hand des in Blau gekleideten bewegt. „Er lebt." Sofort dreht sich Barton zu mir und weiche schnell nach hinten aus. Als keine weitere Reaktion kommt traue ich mich wieder zu ihm zu sehen und atme erleichtert aus. Barton hat sich wieder zu dem Jungen Mann gedreht und legt gerade die seine Hand an dessen Halsschlagader um nach dem Puls zu suchen. Doch lässt er kurz darauf von ihm ab. „Es tut mir leid Pietro. Wie soll ich das nur Wanda beibringen." Er seufzt und schließt wieder die Augen. *Verdammte Würmer, bekommen aber auch gar nichts mit.* Genervt atme ich auf und klettere dann von der Dreierbank herunter um unter sie zu krabbeln. *Oh man. Ich glaub einfach nicht das ich das gleich machen werde.* Kurz suche ich nach der Magie in meinem Körper und atme erleichtert aus. Danach ergreife ich die Hand des Hellhaarigen und schließe meine Augen um mich zu Konzentrieren.






Kommentare (1)

Freundchen
06. Apr. 2020, 19:52
Sehr schön. Ich kannte die noch gar nicht :D
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