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„Ein (Abstands-)Märchen Namens Corona“

John Baker Sander
22. April 2020(bearbeitet)
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Am Montag waren es Schätzungsweise 10% Atemschutzmaskenträger in der Wormser Innenstadt.
Am Dienstag fühlten sich keine 3% zum Griff zur Maske berufen. Sollten, dass nicht mehr statt weniger Atemschutzträger werden?

Ich kam mir extreme bescheuert vor mit der Maske.
Konnte dieses empfinden nicht ausblenden. Egal wie sehr ich das auch mochte. Dennoch bin ich mir bewusst, dass ich zu 80% andere Schütze und meine Gesundheit mit den verbleienden Prozentpunkten.
Deshalb ist das bescheuert fühlen absolut okay.

Das wir den Corona-Lockdown erst just hinter uns gelassen, kümmert offenbar nur die allerwenigsten!?!
Dicht gedrängt, läuft man - ohne den empfohlenen einzuhaltenden Mindestabstand - nebeneinander oder hintereinander.
Bei der Heim Fußball-Weltmeisterschaft 2006 sprach man Bundesweit vom „Sommermärchen".
Es beschleicht mich das seltsame Gefühl, viele Halten auch Covid19 und die daraus resultierenden Empfehlungen für ein modernes Märchen?

Mir macht die nicht Rück-Besichtigung Beine.; Es lässt dich eben doch aus wirklich allem etwas Gutes ziehen!
Ich spiele deshalb ein Spiel Namens: „Abstand gewinnen!"
Man kann es auf zwei Arten spielen.
Erstens, die einfachere Variante, läuft ein Hintermann oder Hinterfrau auf mich auf, gebe ich Fersengeld, das mindestens die Empfohlenen Meter zwischen „dem Verfolger" und mir liegen.
Variante zwei, läuft ein Lebewesen - es müssen ja nicht zwangsweise Menschen sein, auch Hunde sind durchaus eine realistische Option – vor mir und es bietet sich keine günstige Chance für ein Überholmanöver, drossele ich das Tempo und versuche immerhin den vorgegebenen Abstand auf die Vorderfrau/den Vordermann einzuhalten.


Der 1-Euro-Shop hatte wieder geöffnet. Worüber ich mich freute.
Brauchte ich doch einen neuen Touch-Pen für mein Smartphone.
Günstiger erstehe ich die Tipphilfen für das Smartphone nirgendwo.
Ich laufe gerne durch diese aufgeräumten Krusch-Läden.
Bevor ich das Geschäft betrat, hatte ich das Geld längst parat gelegt; Trommelwirbel, na klar, 1-Euro.
Nur um an der Kasse zu erfahren, dass nun Produkte 1-Euro 10 kosten.

Im Laufe des Tages habe ich vernommen, dass – wann auch immer das Geschehen sein mag – der Bayerische Rundfunk die Hörspielbänder mit Franz Fröhlich als Sprecher des Meister Eder ausversehen entsorgt hat? – Schade um die Geschichtsträchtigen Aufnahmen.
Ich selbst, bin ja mit der Fernsehserie in der Gustl Bayrhammer den Meister Eder verkörperte großgeworden. Alfred Pongratz sollte man als Radiosprecher des Schreinermeister Eders (1964-1977) nicht - nur der Vollständigkeit wegen nicht - unterschlagen.

Radio lief in meiner Kindheit sehr viel mehr wie heutzutage.
Wenn auch meist Musik. Das ich bewusst vor dem Radio gesessen und auf ein Hörspiel gewartet hätte, kann ich mich nicht erinnern.
In meiner Jugendzeit war ich übrigens, besonders übers Wochenende, „Radio FFH"-Hörer.


Gedanken abgelegt, zurück ins Bett.


Kommentare (2)

Jenny
22. Apr. 2020, 07:20
Magst recht haben John,die meisten denken wohl,das Virus ist so gut wie weg,mal schauen,wann die Fallzahlen wieder steigen.:o Radio höre ich nicht mehr so oft,es sei denn ich hocke im Büro,dann läuft es den ganzen Tag.Ansonsten hat mein Papa :( mich mit Platten und Cds versorgt bis ins nächste Jahrtausend :D.
Hasal
25. Apr. 2020, 09:35
Ja, John, es gibt ebend immer noch unvernünftige Leute, die denken, was soll der Mist, so schlimm ist es doch gar nicht. Ganz ehrlich , diesen Menschen wünsche ich den Virus, damit sie Zeit haben dadrüber nach zu denken. Was sie ohne Schutz den anderen Leute an tun.
Musik höre ich nur am PC , ansonsten ist der Fernseher an.
In Tedi Läden gehe ich auch gerne mal durch und schau , ob ich irgendwas finde. Die Batterien bestimmte Zahlen drauf , nehme ich auf alle Fälle immer mit.
Es werden überall durch den Virus , die Preise angehoben.




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