Wer hätte gedacht das warme Toastbrot so gut schmecken kann?
Ich habe das beim Frühstück gemocht, der warme Toast, darauf Butter, die auf dem warmen Untergrund langsam schmilzt, dazu ein Löffel, halt lieber zwei, fruchtige Marmelade obendrauf.
Dann vom getoasteten Toast ein Stück abbeißen, Genuss pur!
Sich ausgeschlafen währenddessen fühlen, dabei über den anstehenden faulen Tag innerlich philosophieren und freuen! Das ist so einfach, dennoch steckt so viel erstrebenswertes Leben schon darin!
Wie Schade, dass ich das viel zu oft vergesse, weil ich noch immer mich zu oft hetzen lasse und falsche Prioritäten setze.
Bevor ich mich am Mittag zu Bruder und Eltern nach draußen gesellte, beobachte ich die drei - einige Minuten – fasziniert aufmerksam durch das Elterliche Küchenfenster. Ich hatte diese unscheinbare Zeitspanne förmlich aufgesogen. Gesten, Lachen, Mimik, Zwischendurch immer wieder Blicke in die vor einem liegenden Buche oder empfindsame zu den anderen Familienmitgliedern.
Gespräche mit Inhalt und reichlich Einfluss auf mich - auf Beobachtungsposten - hinter dem Küchenfenster verborgenen.
Feste in Gehirn und Herz auf ewig eingeschlossen.
Wunderbares Familienfeeling.
Ganz viel greifbare Nähe. – Wahrscheinlich in unserem bereits Fortgeschrittenen alter nicht überall eine Familiäre Selbstverständlichkeit?
„Ein Griechischer Sommer" ist ein toller Familienfilm.
Der Streifen wurde bereits 2010 gedreht. Auf Sifnos, Milos und Piräus. Die Darsteller zeigen alle Spielfreude und wirken Symphatisch. Inklusive Pelikane in verschiedenen Lebensstufen.
Ich hatte richtig Lust den Film zu sehen. Der Film passt auch herrlich zu dem Sonnenschein-Sonntag. Der ganztägig ein vorab Sommergefühl verbreitete.
Um meinen „SuF" (Stapel ungeschauter Filme) weiter abzubauen.
Schöne Bilder, ein Pelikan, Sommerfeeling, Familiendrama und viele Gutmenschen die über die kleine fiktive Insel Zora rennen, fliegen und schwimmen.
Was herausstach, der Vater Démosthènes - von Yannis - der ein starkes Trinkproblem hat, wird in dem Film nicht als Brutalo dargestellt, der seinen Sohn nach Strich und Faden täglich verprügelt und schikaniert. Das fand ich zur Abwechslung angenehm.
Bei dem Streifen können durchaus die Äuglein feucht werden, gibt's doch gleich mehrere rührende Szenen.
Noch einen kurzen Ausblick auf die neue Woche;
Neben Maskenpflicht will ich „Panikherz" fertiglesen. Das war schon ausgegebenes Ziel in der vergangenen Woche. Jedoch hüpften mir „die Buchspringer" dazwischen. Die zuerst beendet werden mochten.
Dann will ich unbedingt ein bisschen mehr Lebensgefühl und Wachheit mit in den und vor allem nachdem Alltag mitnehmen. Ich hing doch in den vergangen sieben Tagen teilweise in den Seilen. Was den ein oder anderen Abend Bildbearbeitung mitverhindert hatte.
QRU!
55 & 73 (CB-Funk)!
