Ganz normal war ich vor meinem Unfall der im September 2019 geschah. Aber nun dürft Ihr an meinen Leben teilnehmen, besonders die Menschen die mich schon sehr lange kennen.
Als nach einigen Geschehnisse in meinen 39 Jahren in meinen Leben, nach 2 gescheiderten Ehen bin ich im Jahre 2015 zurück ins Elternhaus gezogen um wieder Fuss zu fassen. Meine Eltern haben mich Tatkräftig unterstützt um mein eigens Leben wieder aufzubauen. Ich suchte mir als Singlefrau eine Arbeit die ich auch im Frühjahr bekam. Nach 2 Monate fand ich eine kleine bezahlbare Wohnung mitten in der Stadt mit guter Busverbindung zur meiner neuen Arbeitstelle.
So konnte ich mich glücklich schätzen zu diesem Zeitpunkt. Eine super Arbeit und eine schöne kleine Wohnung. Es hatte sich gelohnt nochmals von vorne anzufangen. So konnte ich mein singleleben auskosten bis zu dem Zeitpunkt bis ich auf der Arbeit einen netten Kollegen kennenlernte. Erst dachte ich, naja er sei bestimmt in gute Hände aber das Blatt wendete sich mit der Zeit. Als ich weiterhin mich mit ihm unterhalten hatte und die Wochen so dahin gingen geniesste ich noch in vollen zügen meines Allein sein.
Die Wochen gingen vorbei, so zogen sich die Monate dahin wo wir uns Schritt für Schritt annäherten. Die Herbstzeit kam heran somit der auch der Monat November als wir komplett herrantrauten um die Beziehung einzugehen. Enrico so heißt der Mann den ich an meiner Seite habe.
Nachdem Wir gemeinsam in ein Haus gezogen sind und er mich im Februar 2017 mich gefragt hatte ob ich seine Frau werden wollte riss das Unheil nicht ab. Das Haus war bei unseren Einzug durch einen extremen Wasserschaden zu schaden gekommen, ich fiel 14 stufen die Treppen runter und seine Familie verstrickte sich in Lügen. Doch schnell machten wir allen klar das wir uns nicht wegen denen trennen werden. Es war schön zu sehen das die anderen Familienmitglieder verstanden hatten. Somit konnten Wir uns auf den Tag im August 2017 freuen. Der Tag unserer Hochzeit. Ab da war alles gut. Wir haben unsere Arbeit, unseren kleinen Hund namens Leo und uns. Gesund und wohlauf. Bis zu dem Tag an dem das Unglück geschah.
Der Tag 20.09.2019
Wie jeden Tag bin ich auf die Arbeit gefahren bis ich um 16 Uhr meine Pause gemacht habe und nach Hause gekommen bin. Bis dahin war noch alles normal. Meine Pause habe ich verbracht mit unseren Hund Leo da mein Mann schon ab 13 Uhr auf der Arbeit war. Die Uhr zeigte mir 18:15 Uhr an, somit war es wieder Zeit ins Auto zusteigen und meine Letzte Tour zumachen. Ganz gemüdlich bei Tageslicht fuhr ich meine Alltägliche Strecke zur Arbeit. Doch da kam ich nie an. Auf der Strecke kam mir in gegengesetzte Richtung erst ein Kleinwagen entgegen. Nicht schneller wie 95km/h hatte ich bei erlaubten 100km/h auf der strecke. Nach dem Kleinwagen schoss auf einmal ein Kombi hervor und raste mit überhöhte geschwindigkeit auf mich zu. Auf einmal gab es einen dicken Knall. Das Schlimmste ist geschehen.
Der Kombi erwischte mich frontal und verletzte mich schwerst. Fast erlag ich an den Verletzungen doch die Ärzte schafften es mich am Leben zu erhalten.
Nach 2 Wochen Koma kam ich langsam zu mir und wusste nicht was mit mir geschah. Bis zu dem Tag wo ich das erstemal meinen Mann und meiner Schwiegermutter in den Augen blicken konnte. Beide hatten Tränen in den Augen und sagten: " Gott sei Dank! Du hast es geschafft ! "
Ja ich habe mit schweren Verletzungen Überlebt. Aber niemand weiß wie das ist oder wie man sich fühlt wenn jemand mit zu hoher Geschwindigkeit Dich fast zu tote fährt.
Der Tag an dem ich aus dem Krankenhaus und Reha entlassen wurde war der schönste Tag meines Lebens. Wieder unter den Menschen zu sein die man gewohnt ist. Seid dem Unfall lebe ich mit Einschrenkungen und kämpfe mich ins Leben zurück. Mit täglicher Therapie für fast 4 Monate und nun seit Mitte April 2020 mit 2 mal in der Woche Therapie geht es langsam voran.
Auch wenn es mir schwergefallen ist, Ich habe gekämpft und ich kämpfe weiter, denn ich lass mich nicht unterkriegen.
