Sitze hier am PC. Schreib an einem Blog. Der nicht unbedingt auf der Prioritätenliste ganz oben stand.
Mein Ziel ist es eigentlich, 3-4 Blogs die Woche zu schreiben. Zu Zeit sind es ja meist deutlich mehr.
Warum? Weil ich es gerne mache, es mir guttut und ich mich danach stets besser fühle. Danach klappts, Normalerweise, auch 100% besser „mit den Augen zu machen".
Gut, dass es nur einige Stunden – heute - im Alltag zu absolvieren gilt.
Bevor das verlängerte Pfingstwochenende ansteht.
Für das ich bisher, außer Montagabend; na klar; Tatort mit dem Ermittlerduo aus Weimar schauen, keine Pläne geschmiedet habe.
Erstmals hörte ich, wie Menschen an meiner Lieblings-Park-Bank, vorbeizogen, dabei leise und doch unüberhörbar äußerten: „Der sitzt hier öfters, hat immer ein Buch in der Hand". – Das war mir nur bedingt bewusst, dass man mich überhaupt wahrnimmt. Ich glaube, ich bin nicht wirklich ein spannender Anblick.
Ich hatte mich gefreut, heute schon, den neuen Musso-Roman in den heiligen Wormser, Thalia-Bücherhallen zu erspähen. … und auch zu erstehen.
Angekündigt war das Buch nämlich erst für den 2. Juni.
Ein lauter Freuden-Juchzer entfuhr mir, so dass kurz sämtliche Buchladenbesucher und Personal sich zu mir umdrehten. Ich mich kurz peinlich berührt, dabei kichernd, wegdrehte. – Bücher sind mein Kryptonit!
In einem Podcast wurde heute Jonathan Meese erwähnt.
Nie hatte ich von diesem Künstler zuvor gehört. Offenbar Bundesweit bekannt. In meinem Universum spielte dieser Name bisher so gar keine Rolle. Neugierig wie ich bin, schaute ich mir einige Interviews mit ihm und ein kleinwenig seiner Kunst im Netz an. – Offenbar fehlt mir hierfür noch der Intellekt um einen Zugang zu finden?
Wenn mir jemand das Gesamtprodukt Jonathan Meese erklären kann, dann bitte melden!
Ansonsten versuche ich es nochmals in 20 Jahren.
Denn aktuell halte ich das gesehene an Menschen & Kunst einfach nur für mittelschwer - stirnrunzelnd - bis total verrückt.
Das meckern über Corona habe ich – ab sofort - gänzlich eingestellt. Annehmen! – Was anderes bleibt eh nicht.
Mir fehlen jegliche Lust und Gefühl weiter Energie in dieses nervenzerrende Thema zu stecken.
I
Ich lese ja gerade diesen Phantasieroman. Darin tauchte folgende Frage auf: „Für was man in Erinnerung bleiben möchte"?
Komplexe Antwort habe ich nicht darauf, mir würde es wohl ausreichend, wenn die richtigen Leute irgendwann sagen würden: „Der war insgesamt ein anständiger Kerl".

In der Coronazeit bringt auch das meckern nichts, wir müssen alle dran arbeiten, dass die Zahlen immer mehr sinken. Für mich gehen die Lockerungen alle zu schnell vorwärts.:(
Aber ich finde echt super, dass wir alle wieder mehr Blogs von Dir zu lesen bekommen, denn das hatte uns allen doch die letzte Zeit sehr gefehlt.:(