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Eltern

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Mary Poppins
13. Juni 2020(bearbeitet)
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 Du kannst sie dir nicht aussuchen. Aber du kannst Glück haben.

In den ersten Jahren deines Lebens ist der Bezugspunkt eindeutig die Mutter. Sie hält dich sauber und füttert dich, hilft dir auf die Beine und tröstet dich, wann immer du weinst. Der Vater hat durch seine Arbeit nicht so viel Zeit, aber kurz am Abend oder am Wochenende kümmert er sich voller Stolz um dich.

Dann kommt die Kindergartenzeit. Die erste Abnabelung von deinen Eltern beginnt. Du musst lernen, mit anderen umzugehen und dich durchzusetzen. Oh, die armen Eltern! Sie werden auf dieselbe Stufe gestellt und du versuchst ständig, deine neuen Erkenntnisse und deine Eigenständigkeit an ihnen auszuprobieren.

Und dann kommt der erste Schultag. Deine Eltern geben dir eine schöne Schultüte, die gefüllt ist mit all deinen Lieblingssachen. Wer ist an diesem Tag stolzer, du, trotz Zahnlücke, oder deine Eltern? Hmmm... nun beginnt also der Ernst des Lebens. Auch hier sind deine Eltern immer für dich da. Ob es um schulische oder menschliche Probleme geht, sie haben immer ein offenes Ohr für dich. Und sie ergänzen sich. Was der eine nicht kann oder weiß, das kann oder weiß der andere. Natürlich helfen sie dir auch dabei, in deiner Freizeit zu lernen. Wer bringt dir Rollschuhlaufen, Fahrradfahren oder schwimmen bei? Natürlich.... die Eltern.

Und wie dankst du es ihnen? Mit der Pubertät. Auf einmal wird alles anders.

  • Du vertraust deinen Eltern nicht mehr.
  • Sie wissen nichts mehr von dir.
  • Du bist weder Fisch noch Fleisch.

Oft können die Eltern damit umgehen, aber manches Mal möchtet ihr euch gegenseitig an die Gurgel.

Was darf in dieser Zeit nicht fehlen? Die erste Liebe. Du vergisst darüber die Liebe deiner Eltern und sie müssen lernen, dich mit noch jemandem zu teilen. Und das in einer Zeit, wo ihr es eh so schwer miteinander habt. Irgendwie schafft ihr es auch, diese Zeit zu überwinden.

Dann bist du volljährig. Endlich auf eigenen Füßen. Doch vergiss deine Eltern nicht! Sie sind immer noch für dich da - immer. Sie lieben dich, egal was du tust. Und sie leiden mit dir, wenn es dir schlecht geht. Euer Verhältnis ist nun ein gegenseitiges Ehren und Achten. Eure gegenseitige Liebe - mal stärker und mal schwächer - besteht bis zum Ende des Lebens.

Danke Gott für solche Eltern!



Kommentare (4)

Freundchen
13. Juni 2020, 20:20
Gefühlvoll und schön geschrieben! Und... dazu auch noch wahr! Das kann ich so unterschreiben. Toller Beitrag!
Fizzy Lemon
14. Juni 2020, 08:08
Sehr gut geschrieben. Wahr aber nur, wenn man solche Eltern auch hat (te). Ist ja leider nicht immer der Fall in dieser Welt.
M
Mary Poppins
14. Juni 2020, 11:35
Es war eine andere Zeit ^^ Aber richtig, es gab auch da schon andere Familie.
Hasal
15. Juni 2020, 09:05
Sehr schön geschrieben und trifft es genau auf den Punkt . Ich hatte solche Eltern:D
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