Herr Freundlich saß mal wieder,bei einem Glas Hugo vor seinem Laptop,klickte Spotify an und hörte seine Flippers Playliste rauf und runter,als plötzlich sein Lappi zu spinnen begann.Urplötzlich tauchte ein verzerrtes Gesicht auf und lachte höhnisch...das Internet ist jetzt in meiner Hand,die Welt gehört bald miiiirrrr,hahahaha,dann verschwand er wieder und Herr Freundlichs Monitor war schwarz,nichts ging mehr.
Das darf doch nicht wahr sein,fluchte er,ging zum Kühlschrank,griff sich ein Knoppers und schon ging die Verwandlung los,er regte die Faust in die Höhe und schoss gen Himmel.Das geht ja mal gar nicht,dachte er,mich bei meinen geliebten Flippers zu stören,der Kerl wird mich kennen lernen.In Windeseile hatte er die Landeshauptstadt Berlin erreicht,wo blankes Chaos herrschte,alle Computer waren ausgefallen,keiner wusste mehr,wo hinten und vorne war.Auf der Kuppel des Bundestages machte er kurz Rast und trank noch schnell eine Fanta mit Apfelaroma...hmmm lecker,dachte sich Super Freundchen,da packe ich mir den Kühlschrank voll von,wenn ich das Phantom zur Strecke gebracht habe.
Unterdessen trieb das unheimliche Phantom weiter sein Unwesen,er drang in die Zentralbank ein und raubte dort Unmengen von Geld und Gold,aus Museen ließ er sündhaft teure Gemälde mit gehen,wer sollte ihn auch aufhalten,bald würde ihm die ganze Welt gehören.Die Kanzlerin war ratlos,wer kann uns denn bloss noch helfen,sagte sie völlig verzweifelt...Ich tönte plötzlich eine Stimme aus dem Hintergrund,erschrocken drehte sie sich um und musste schmunzeln,als sie Super Freundchen in seinem etwas zu engen Superheldenanzug erblickte.Wer zum Henker sind sie,fragte die Kanzlerin...man nennt mich Super Freundchen,ich kämpfe gegen das Böse dieser Welt,ich glaube,sie können meine Hilfe gut brauchen.Wenn sie das schaffen,lächelte sie,dann gehöre ich ganz ihnen.
Eine Nacht mit der Kanzlerin,das hatte sich Herr Freundlich schon immer gewünscht,er streckte den Arm in die Höhe und flog davon.Auf dem Dach vom Adlon setzte er zur Landung an,fuhr seine Antennen aus und horchte,ob er unbekannte Signale empfangen konnte,eine ganze Weile hörte er nichts,doch dann ein rauschen,eine verzerrte Stimme,das muss das Phantom sein,dachte er und richtete seine Antenne in die Richtung aus,aus dem das Signal am stärksten war.Er hob wieder ab und folgte dem immer größer werdenden Signalton...da,da unten muss es sein,er hörte die Stimme des Phantoms laut und deutlich...jetzt hab ich dich Bürschchen,lachte er und schoß durch den Gullydeckel direkt in den Abwasserkanal.Pfui Teufel,was müffelt das hier,schlimmer als mein Teddy dachte er,doch er ließ sich durch nichts aufhalten und endlich entdeckte er eine Gestalt,die sich gerade aus dem Staube machen wollte....Halt stehen bleiben,rief er,du bist erledigt Phantom.Doch das unheimliche Wesen dachte nicht daran stehen zu bleiben...na,gut,sagte sich Super Freundchen,du willst es also auf die harte Tour,er nahm die leere Fantaflasche und schleuderte sie in die Richtung des Phantoms,es schrie kurz auf und sackte dann zusammen.Super Freundchen eilte herbei und riss ihm die Maske vom Kopf,komm hat er das getan,da zerfiel der Anzug des Phantom und zum Vorschein kam,eine mickrige gelbe Zitrone,Freundchen hob sie auf und drückte ihren Lebenssaft aus...so,Phantom,das war es für Dich.
Die Nachricht vom Tode des Phantoms eilte wie ein Lauffeuer durch die Stadt und Super Freundchen wurde gefeiert,wie ein Held,was er ja auch schliesslich war.Ihm zu Ehren gab man im Kanzleramt einen großen Empfang,er bekam das Bunteverdienstkreuz in Gold und wurde zum Ehrenbürger von Berlin ernannt,man feiert noch bis spät in die Nacht,bis ihn die Kanzlerin zur Seite nahm und lächelte...ich glaube,wir beide haben noch etwas vor...Die Einzelheiten liebe Leser möchte ich euch allerdings ersparen,der Gedanke daran,lässt mich erschaudern.

Super Geschichte, Jenny! Das war mein Lacher heute.