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Die Nuancen der vorsichtigen gefühlvollen Kommunikation

G
Gelöschter User
19. September 2020(bearbeitet)
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Vielleicht?


Vielleicht aber auch nicht?


Habe ich dich eben verletzt oder vor den Kopf gestossen / weggestossen, beziehungsweise zurückgewiesen.

Eventuell war es falsch? Aber vielleicht auch gerade richtig, zu sagen das mich etwas bedrückt.

Hätte ich denn bedrückter nachdenklicher Weise, nach und nach immer weniger sagen, geben und was mich berührt hat verschweigen sollen?

Eventuell sind dies gerade die Gedankengänge, die mich wieder mal an ein Blatt Papier zum schreiben treiben.

Die Nuancen der vorsichtigen gefühlvollen Kommunikation hiesse dann der Text.

Nun so heisst er nun, der Text...


In meiner Sprachlosigkeit ruhend, rauch ausstoßend mit Cappuccino in der Hand den ziehenden Wolken mit meinen Blicken folgend hinterfrage ich unser Gespräch. War ich denn nicht vorsichtig und liebevoll genug?

Ich folgte doch dir, deinen Gefühlen und Worten. Ich antwortete als Empfänger, meiner Senderin, nachdem ich alles zerlegte nach Watzlawischer Manier. In meinem Kopf brach ich alles was du mir sagtest durch sämtliche Kommunikationstheorien hindurch und stürzte mich in den gescheiterten Versuch der Ich-Botschaft. Ja gescheitert. Das erkenne ich. Jahre langes lesen von Gestiken, Mimiken, Büchern und Botschaften zwischen Zeilen sowie Sprachmelodien deuten lernen brachten mir gerade nichts. Ich vergaß zwei Komponenten. Deine liebe, die ich schätze und deine Sensibilität, die ich irgendwie trotz vorsichtiger Ansprache ungewollter Weise missachtete.




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