Coronazeit,Home Office Zeit,das bekam auch Herr Freundlich zu spüren,musste er doch jetzt seine Arbeit von zu Hause aus erledigen,was das ein Stress für ihn war,unvorstellbar,vom Bett raus auf die Couch und umgekehrt,dann das ständige chatten,dazu jede Menge Gummizeugs,Chips in allen Geschmacksrichtungen und natürlich seine legendäre Apfel Fanta.Dieser Stress saugte ihn aus,er fühlte sich matt,wenn er zum Kühli schlürfte und sich seine Fanta heraus nahm,auf dem Weg zurück zur Couch griff er mechanisch zu den Knoppers,die immer griffbereit lagen.
Er beschloss also was dagegen zu unternehmen,er machte sein Lappi an und landete auf die Onlineseite seiner Bank,das Konto war prall gefüllt und er beschloss sich eine Woche Urlaub zu gönnen,an die Ostsee dort war er noch nie und kennen tat man ihn dort auch nicht.Gut gelaunt loggt er sich in seinen Lieblingschat,der Lunaria Galaxie ein,kauft seiner absoluten Lieblingsuserin Jennifer ihren langersehnten Ferrari,der lieben Remember einen sündhaft teuren Brilli und für Rainbow immerhin noch einen großen Rosenstrauss für das Frühstück,was er von ihr immer bekam.Im Cleef belästigte er noch wie immer die arme Cassi und begab sich dann,als es dunkel wurde zu Bett.Die Reise war gebucht,es konnte also los gehen.
Pünktlich um 4 ging sein Wecker,gut gelaunt hüpfte er aus seinem Bett,zog sich an,schnappte sich seinen Koffer und stieg,in das bereits wartende Taxi.Wo soll es denn hin gehen,fragte der Fahrer...zum Fridolin Freundlich Airport sagte er.Tja Berlins Flughafen wurde nun endlich fertig und er hatte gewonnen,als es darum ging,dem Airport einen Namen zu geben.So,machte er sich also gut gelaunt auf, zu einer Reise nach Kühlingborn.Pünktlich checkte er ein,suchte sich seinen Platz in der Maschine und ließ sich gleich mal von der Stewardess eine Apfel Fanta bringen,die aber iwie nach Tomatensaft schmeckte,aber davon ließ er sich seine gute Laune nicht verderben.Während der kurzen Fluges erklärte die Stewardess noch wie der Fallshirm funktioniert,doch Herr Freundlich war in einem Film vertieft,so das er mal wieder nichts mitbekam.
Aus dem Cockpit ertönte die Stimme des Kapitäns...Sehr geehrter Fluggast Herr Freundlich wir befinden uns gleich über Kühlungsborn,bitte nehmen sie ihr Gepäck und ihren Fallschirm,die Stewardess wird ihnen beim Anlegen behilflich sein.Herr Freundlich schreckte hoch...wie,was....Fallschirm,er bakam es mit der Angst zu tun.Die nette Stewardess beruhigte ihn und ging mit ihm zur Türe,der Kapitän persönlich öffnete sie und stieß ihn mit einen Tritt in seinen Hintern aus dem Flieger.Panisch riß Herr Freundlich die Augen auf,der Flieger entfernte sich rasch und die Erde kam bedrohlich näher,hätte er doch bloss aufgepasst,dann wüsste er jetzt,wie sich der Schirm öffnete.Als er endlich eine Leine gefunden hatte und daran ziehen wollte,knallte er mit voller Wucht auf die Erde und verschwand in einem riesigen Krater.
Reinhild Rember Member Bember,die ein kleines Häuschen auf Kühlungsborn besaß,war gerade beim kochen,als sie im Radio hörte,das wohl ein Meteor am Strand eingeschlagen ist.Rasch legte sie ihre Schürze ab und eilte hinuter zum Strand,wo sich bereits hunderte von Schaulustigen versammelt hatten,die hiesige Feuerwehr hatte einen großen Kran bereit gestellt,um den Meteor zu bergen.Todesmutig begab sich einer der Feuerwehrmänner hinunter in den Krater,um dort das Seil um das fremde Objekt zu befestigen.Dann konnte die Bergung beginnen,der Kran hatte sichtlich Mühe,den großen Klumpen aus der Erde zu ziehen,die Seile spannten sich und der Kran ächzte dabei,das man befürchten musste,das sie Seile gleich reißen würden.Doch dann machte es plötzlich Plöpp und Herr Freundlich wurde an die Oberfläche gezogen.Die Leute machten große Augen,mit allem hatte man gerechnet,aber nicht mit sowas.Da saß er nun bedröppelt im Sand,während alle um ihn herum laut lachten,nur Reinhild Rember Member Bember nicht,er tat ihr irgendwie leid,nahm ihn bei der Hand und kochte für ihn ein leckeres Pilzsüppchen,was er besonders gerne mochte.
