Weihnachtsshopping mit der Familie in der Wormser Innenstadt.
Gut, dass wir dieses Vorhaben noch an diesem Wochenende in die Tat umsetzten.
Ab Mittwoch verweilen wir alle gemeinsam im Bundweiten Lockdown.
Dann gibt es keine Möglichkeit mehr zum Gemeinsamen Familienweihnachtseinkauf in der Stadt.
Auch wenn mir diese scharfen Einschränkungen nur bedingt – wie wohl allen anderen – in den Kram passen. Ist es doch ohne „Wenn und Aber" der richtige und sinnvollste Weg mit dieser Situation umzugehen.
Ganz wohl war mir nicht dabei, trotz aller Vorsichtsmaßnahmen, Eltern in solch einer Menschenmenge zu wissen.
Doch das wollten sich meine Eltern nicht nehmen lassen.
Wofür ich durchaus Verständnis habe. Bevormunden lassen sie sich nun einmal (gott-sei-dank) nicht gerne.
Gerade nach den vergangenen schweren Monaten.
Auch Eltern mussten in den letzten Monaten mit den Kontaktbeschränkungen klarkommen. Wenn sie es auch – das macht wohl das Alter – sehr gelassen hinnahmen.
Wir streiften als Familie durch zahlreiche Geschäfte.
Shoppten Geschenke für die nette und bucklige Verwandtschaft. Wie den engsten Familienkreis.
Eine Stunde verharrten wir in einem bekannten Elektromarkt.
Mochten wir doch Vaters daten auf sein neues Mobilphone spielen lassen.
Der Zuständige zum Überspielen der Daten raufte sich mehrmals die Haare. Rief hier und dort an, rätselte über Vater nun ausgedienten Mobilphone, während wir wie bestellt und nicht abgeholt dastanden und dem Angestellten des Elektromarkts auf die rührigen Finger sahen.
Irgendwann seufzte er erleichtert auf, gab den Vollzug der Aufgabe bekannt als auch Vater die zwei Mobilphone – das alte und das neue – zurück.
Am Besten gefiel mir allerdings das Familiäre einkaufen - zum Abschluss des Weihnachtsbummels – im Supermarkt. Wir durchstreiften Regal für Regal. Liefen an Elektro-, Schreib-, Kuschel-, Film-, Bade- und Toilettenartikeln und Lebensmittelwaren vorbei.
Füllten den Einkaufswagen und schoben ihn langsam unter fröhlichen Familiengelächter zur Kasse. Einfach ein vorweihnachtliches Familienerlebnis – das ich, trotz meines fortgeschrittenen Alters, sehr genoss. Wie lange das uns wohl noch Möglich sein wird? … Eltern werden eben auch nicht jünger, aber daran will ich jetzt nicht denken. – Dafür freue ich gerade viel zu sehr, dass die zwei insgesamt gesund und munter sind! ?
Aufmerksam höre ich ein Podcast über die Musikgeschichte. Eigentlich ja über Legendäre Musikalben.
Besonders gut gefiel mir die Geschichte wie es zur Legendären Coverversion von „Proud Marry" von „Ike & Tina Turner" kam. Die auf dem Album „Working Together" (1970) erschienen ist.
Der Song wurde viel früher auf der Bühne aufgeführt wie es eigentlich geplant war. „Ike" spielte den Song währendes eines Liveauftritts überraschend an. Woraufhin sich „Tina Turner" nicht sicher fühlte und nicht wusste wie sie auf den unerprobten Song reagieren sollte. Erstmal musste sie sich dem Songtext entsinnen, um sich Zeit zu verschaffen, quatschte sie auf das Live-Publikum ein, was zum Legendären „Einleitung" dieses Songs führte, bevor sie und Ike so richtig mit ihrer Performance durchstarteten.
Ich liebe ja solche kleinen Geschichten bekanntlich sehr. ?
Ich bin unbekümmert durch diesen 3. Advent gehüpft und habe diesen Sonntag, einfach Sonntag sein lassen! … mit allen seinen faulen Vorzügen.
„Guten Morgen! – Wer immer ihr auch seid?!"
