Noch im warmen Bett liegend dachte ich; (Neben, ich möchte nicht aufstehen und schon gar nicht aus meinem warmen Bett steigen.) Letzter Tag vor dem sogenannten „Shutdown". Bestimmt ist nicht nur der Bus überfüllt, sondern auch die Innenstadt proppenvoll.
Man wird wohl kaum einen normalen Schritt vor den anderen setzten können?
Man ist eben nur eine von unendlich vielen kleinen Ameisen, die nochmals unterwegs sind - um diese vorerst verbleibende Möglichkeit - durch die geöffneten Läden und die Fußgängerzone zu schlendern, wahrzunehmen.
Meine Befürchtungen wurden zumindest nicht vollständig bestätigt.
Die Stadt war gut besucht, aber glücklicherweise nicht überfüllt. Bequem konnte man den entgegenkommenden Menschen ausweichen und den Mindestabstand zueinander, ob im Geschäft oder außerhalb, ohne Schwierigkeiten Einhalten.
Überraschenderweise hatte ich den Weihnachtshit „Let it Snow" Vollzeit auf den Lippen. Singen kann man das nicht nennen was ich da veranstaltete.
Ich wiederholte auch nur immer wieder die Zeilen „The lights are turned way down low. Let it snow, let it snow, let it snow".
Offenbar konnte man mein Gesumme, das wohl lauter wie gedacht war, sogar identifizieren. Wurde ich doch gleich mehrmals freundlich – nachdem ich mich auch selbst beim Summen oder leisen Singen selbst erwischt hatte - angelächelt.
Erstmals setzte ich mich mit der Brotschneidemaschine im Supermarkt auseinander. Hierbei summte ich weiter fröhlich „Let it Snow" vor mich hin, merkte nicht, dass sich hinter mir eine Menschenschlange von fünf, sechs Personen bereits gebildet hatte.
Da ich doch die Gebrauchsanweisung an der Maschine mehrmals las, bevor ich zur Ausführung schritt. Ich war schwer beeindruckt, wie exakt die Maschine den eingelegten Leib Brot in zehn Millimeter dicke Brotscheiben verarbeiteten.
So eine automatische Brotschneidemaschine, ein Wunder der Technik! Worüber ich staunen kann.
Ich nenne gerne Mal meine Mutter auf Beste Weise altbacken. Wenn ich mich jedoch objektiv betrachte, bin ich da kein Stück anders.
Auch ich bevorzuge zuerst einmal bekannte Wege und Kniffe. Bevor ich mich (vielleicht sogar manchmal etwas widerwillig?) doch noch (meist) belehren lasse, zu was die Technik heutzutage möglich ist. Wie sie das Leben doch erheblich erleichtert.
Worüber ich ausgesprochen froh war, dass ich meinen Weihnachtsschmuck/Dekoration, Leckereien- und Geschenke schon Beisammen hatte. Auch wenn mir beim Stöbern, die ein oder andere nicht eingeplante schöne Gabe für „die Allerliebsten" noch in die Hände fiel.
Es war ein einziges rundum wohlfühlen.
„Der Zauber der Schneeflocken" von „Holly Baker" hatte ich begonnen zu Lesen. … und Jaaa, das Buch ist genauso kitschig wie Titel es vermuten lässt. Genau das, brauche ich in dieser Weihnachtszeit.
Die Geschichte des Romanes ist, ich habe es noch lange nicht zu Ende gelesen, stark vorhersehbar.
Gutgeschrieben und vor allem ist der Charakter, der von Seite zu Seite immer mehr aufblühenden Protagonistin, hervorragend getroffen worden.
Ich freue mich schon auf die Verfilmung, die muss dann aber auch vor Kitsch triefen ?. Vielleicht ja schon zur nächsten Adventszeit?
Da das Tagebuch schreiben (meine „Life-Minds" ?) nur mittelmäßig oder gar nicht in diesem Jahr klappte.
2021, werde ich versuchen, zumindest jeden Tag, einen Satz zu Schreiben. Inspiriert by „Matze Hielscher".
Ich muss unbedingt an meinem Zeitmanagement feilen!
Das bekomme ich – da bin ich vorerst optimistisch - hin.
Denn meine Zeiteinteilung war 2020 oftmals nur ausreichend bis mangelhaft.
Menschen, die leiden wollen! Werde ich zukünftig SO ETWAS VON MEIDEN! – Alle anderen sind weiterhin - sofern sie denn das auch gerne möchten? – in meinem Leben herzlichst willkommen!!! Ich freue mich AUF EUCH! - Amen.
„Guten Abend! – Wer immer ihr auch seid?!
