Weihnachten 2020 fühlt sich wahnsinnig gut an!
Ich bin erstaunlicherweise in der Lage rundum zu genießen.
Ob das Elternhaus, den schönen Tannenbaum mit seinen schmucken künstlichen Kerzen und roten Kugeln, leckere Bratendüfte, die durchs gesamte Haus ziehen und dem Ganzen eine Zusätzlich feine Note verleihen.
Sogar gegen die Wetterankündigung herrschten draußen annehmbare Temperaturen.
Kartoffelsalat und Würstchen in kleinster geselliger Runde sich einzuverleiben, wunderbar. Nur die vertrautesten Gesichter um sich herum. Währenddessen ein Austausch über Welthemen (oder das was wir dafürhalten), buntes Kasperltheater, Familienmix und natürlich meine persönliche Lieblingskategorie, Erinnerungen an vergangene Familien-(Weihnachts)-Feste.
Im Anschluss besuchten wir den Weihnachts-Gottesdienst der Nachbargemeinde. Wenn auch nicht Persönlich, sondern Online.
Zu meinem Erstaunen eine angenehm kurzweilige Weihnachtsmesse.
Festliche Vorträge, die Menschlichkeit und Nächstenliebe durchaus in den Mittelpunkten stellten und näherbrachten, ein gutes Gefühl vermittelten, zwischendurch wurden die kurzen Vorträge durch bekannte Weihnachtslieder unterbrochen, den Abschluss fand der Gottesdienst natürlich mit dem „Vater unser" und dem Segen.
Mit einer Dreiviertelstunde Laufzeit hatte die Feierliche Messe auch genau die richtige Lauflänge.
Die Bescherung war ein Weihnachtstraum unter dem geschmückten Tannenbaum.
Locker und Fröhlich. Mit erstaunt freudigen Gesichtsausdrücken und feuchten Augen. Alleine die lustige Bescherung dauerte knapp eineinhalb Stunden.
Danach wurde es besinnlicher und vor allem ruhiger. Die Gespräche - bei Plätzchen und Getränken - tiefergehend.
Der gesamte Heilig Abend – wie auch der Ausklang bis ca. Mitternacht mit der Familie vor dem Fernsehgerät – hatte eine nicht vorherzusehende Magie.
Nachdem ich das Schlafzimmer aufgesucht hatte, entdeckte, dass im TV mit „Tatsächlich Liebe" einer der Besten Weihnachtsfilme überhaupt lief.
Suchte ich mir die entsprechende Mediathek über den Computer. Zum Schauen war ich zu müde, deshalb steckte ich mir die Kopfhörer in die Ohren und ließ den Film über Kopfhörer als ein Hörspiel ablaufen. Darüber schlief ich ein.
Ich bete darum, dass diese folgenden Weihnachtstage ähnliche wie Heilig Abend verlaufen können?
Für den ersten Weihnachtsfeiertag kann ich das mittlerweile bestätigen, wenn ich nicht schon wieder müde wäre, würde ich mir darüber noch etwas von der Seele schreiben.
So heißt es aber …
„Ich wünsche Euch wunderschöne Weihnachtsnächte und einen ebenso wunderschönen 2. Feiertag! – Wer immer ihr auch seid!?"
