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"Neujahrsweich & kuschelig"

John Baker Sander
4. Januar 2021(bearbeitet)
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Noch nicht bewertet

Meine Familie teilte meinen Plänen von einem ruhigen Neujahrstag nicht!

Vater und Bruder versuchten gegen das ständige Ausfällen des Internets etwas zu tun.
Offenbar konnte sie nicht die Ausfälle stoppen, jedoch abmildern.
In dem sie jede Mehrfachsteckdose entfernten, die benötigten Stecker für die Computerverbindungen direkt in der Wand-Steckdose befestigten.
Es gab seitdem keine Ausfälle, die mich veranlasst hätte, die Stufen hinunter zum Router zu laufen und diesen neu zu starten.

Auch Mama lief durch die Stockwerke des Elternhauses und ging den verschiedensten Tätigkeiten nach, während mir das ständige Trepp auf- Trepp ab und die Rufe, ob die Verbindung zum Internet steht, nerven raubte.

Ausnahmsweise war ich nicht bei Filmtipps Beratungsresident und sah mir den Film: „Das schönste Mädchen der Welt an". Den Filmexperte „Robert Hofmann" bereits vor Jahren - als unglaublich sehenswert – empfahl.
Wahrscheinlich war ich genauso wenig, wie Herr Hofmann, die Zielgruppe und dennoch, ist der Film einfach wertig und von der Geschichte und Charakteren sehr stimmig.


Der Samstag verlief für mich mit ausschlafen und Bundesligaschauen erneut kuschelig Neujahrsweich.

Was mir nicht gefällt, wie dieser Scheiß Krebs hinterhältig zuschlägt.
Bei einer bekannten meines Bruders wurde erneut festgestellt, da Krebs gestreut hätte. – Mich beschäftigte es über den Abend immer wieder,obwohl ich betroffene Person nur flüchtig kenne.


Am Sonntag gab es das große Familien-Raclette Teil III.
Das unter dem Motto: „Reste verputzen" stand.
Jetzt reicht´s aber auch mit Raclette wieder bis Ende Dezember.
Erstaunlich gut, schmeckte es, dass wir statt Kartoffeln, Bratkartoffeln für die Pfännchen verwendeten.

Ich möchte noch auf ein besonderes Sportereignis hinweisen. Das am 31. Dezember 2020 stattfand. Genauer auf „Becky Hammon".
Sie ist die erste Frau, die im amerikanischen Profisport eine offizielle Partie im Ligabetrieb coachte als Cheftrainerin.

Das kam so:

Chefcoach „Gregg Popovitch" wurde nach mehreren Verwarnungen - weil er mit Entscheidungen der Schiedsrichter gegen sein Basketballteam nicht einverstanden war - vom Schiedsrichter aus der Halle verbannt.
Daraufhin brüllte er seiner Assistentin, der er schon ab und zu bei Testspielen oder der Summer-League das Zepter überlassen hatte – einige klare Kommandos zu.

Routiniert übernahm „Becky Hammon" die Chefrolle gegen die „Los Angeles Lakers". Ihr Team, die „San Antonio Spurs", verloren das Spiel zwar mit 121 zu 107.

Dennoch, davon bin nicht nur ich überzeugt, wird es nicht das letzte Mal gewesen sein, das man „Becky Hammon" als Cheftrainerin - mit Taktikboard an der Seitenlinie - erlebt.
Bereits seit einigen Jahren schlägt sie alle Angebote in den Wind und bleib als Assistenz-Coach den „Spurs" und ihrem Förderer, Trainer Legende, „Gregg Popovitch" treu.



Am Abend durfte ich noch die schöne Entdeckung machen, dass es Menschen gibt, die sich in der Masse viel härter geben, wie sie eigentlich sind!
Wenn man sich alleine oder in einer kleinen Gruppe mit ihnen unterhält, lernt man nicht nur, dass sie eigentlich Butterweiche Personen sind, sondern auch durchaus einige unerwarteten Seiten kennen.



„Guten Morgen! – Wer immer ihr auch seid!?"



Kommentare (2)

Hasal
04. Jan. 2021, 08:57
Hi John, dass kann ich mir gut vorstellen, dass Du vom Raclette genug hast, dass war wohl doch etwas zu viel :D. Aber davon zerrst bis Ende Dezember 2021 nun :D.
Ja die Krankheit Krebs ist sehr schlimm, aber es gibt noch keine Mittel dafür. Ich denke mal , dass hat mit der ganzen Lebensmitteln zu tun, keiner weiß genau, was alles da rein gemischt wird. Da sag ich nur Frikadellen :(, da kommt soviel Rest Müll rein, aber man sieht und weiß es nicht als Laie.
Alleine schon die vielen Lebensmittel Rückrufe sagen doch alles .:( Gab es früher kaum, zur Zeit ist es echt schlimm.

Fizzy Lemon
04. Jan. 2021, 11:05
@Hasal Dass es früher weniger Rückrufe gab ergibt sich aus der geänderten Medienwelt. Heute werden wir ganz anders informiert, dank Foodwatch und Co. Damals war das anders. Da bekam das die Öffentlichkeit nicht mit. Aber Marktpersonal durfte oft ausrücken, wenn mal wieder ein Fax mit einem Rückruf einer bestimmten Charge kam und kontrollieren, ob betroffene Produkte aus den Regalen genommen werden mussten. Von daher hält es sich die Waage, was das anbelangt. Außerdem sind viele Rückrufe vorsorglich, weil tatsächliche Verunreinigungen nur vereinzelt gefunden wurden. Es könnte zwar sein, dass andere Chargen auch betroffen sind, aber deren Rückruf erfolgt nur präventiv.

Und dass Krebs heute häufiger als damals sei? Nun gut, die Umweltverschmutzung tut bestimmt ihren Teil dazu bei. Siehe Smog/Feinstaub, was einer der Hauptauslöser für Bronchialkarzinome sein kann. Aber Tumoren sind schon seit den alten Griechen bekannt und somit gehört der Krebs irgendwie zum Mensch dazu. Heute diagnostiziert man besser, als damals und ich denke nicht, dass sich die Anzahl der Betroffenen, gemessen an der Gesamtbevölkerung so sehr vergrößert hätte. Als ich mit einem Arzt im Stuttgarter Cancer-Care-Centrum sprach und das Rauchen als Ursache erwähnte, zuckte er mit den Schultern und meinte zu mir: "Das kann man so nicht sagen. Wissen Sie eigentlich, wie viele Leute an Lungenkrebs erkranken, die nie geraucht haben? Wenn es Sie erwischt, dann haben Sie einfach Pech gehabt und wir können auch nur unser Bestes versuchen, dagegen anzukämpfen."

Dennoch würde die Menschheit gut daran tun, vor allem an der Verminderung der Umweltverschmutzung durch Industrie- und Verkehrsabgase zu arbeiten. Wäre sicherlich im Interesse aller und garantiert nicht zu deren Schaden. ;)
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