Das Weihnachtsbäumchen aus dem Winter 2020/2021 bricht alle Rekorde in unserer Familie.
Noch immer steht das Tännchen stolz im Wohnzimmer. Trägt seine roten Kugeln und künstlichen weißen Kerzen stolz zur Schau.
Die Zweige hängen bisher nur leicht durch. Mal sehen, wie viele Tage er noch durchhält, bevor er seinen Platz verliert? – Ich bin noch immer hocherfreut über den Tannenbaum, der sich sein „Oh" in diesem Winter mehr als verdient hat.
Ich bin immer noch Vollzeit bei meinen Eltern.
Was wohl auch den Weihnachtsbaum (noch) schützt, weil meine ehemaligen Erziehungsberechtigten, genau wissen, welche Freude ich daran habe.
Der Rest des Weihnachtszeugs wurde bereits heimlich, still und leise beseitigt.
Meine Eltern mochten es nicht, dass ich den Anruf bei Cousine und Cousin, die am selben Tag, trotz in unterschiedlichen Jahren geboren, Geburtstag haben, verweigerte.
Es hat nicht nur Vorteile, wenn man bei den Eltern haust.
Sonst hätten sie es nicht mitbekommen. Aber wahrscheinlich wäre dann auch der Anruf erfolgt´?
Eltern riefen bereits am frühen Mittag bei den Jubilaren an. Gratulierten freundlicherweise von mir Herzlichst mit. Woraufhin ich fragte, wieso ich denn nun noch anrufen sollte, es wäre ja gratuliert? – Ich hätte keinen Schimmer was ich außer den Glückwünschen am Telefonapparat erzählen sollte?
Da Cousine und Cousin – genau wie ich – aber nicht auf die Idee kamen, je nach der Mobilphonenummer zu fragen, ließ ich es.
Vielleicht sollte ich doch Mal nach der Nummer nachfragen.
Wertschätzung, sieht eigentlich „ja" und ganz besonders in der Familie anders aus.
Die Glückwünsche für Cousine und Cousine werden beim nächsten aufeinandertreffen – wie lange das auch noch dauern wird – persönlich nachgeholt.
Ich sah auf DVD einen Actionthriller Namens „Getaway". Aus dem Jahr 2013. Mit 86 Minuten hatte der Film eine knackige Lauflänge.
Die Geschichte war annehmbar.
Aber die Action, die klar den Film bestimmte, war ausgesprochen kurzweilig. Wer hier nach Realismus sucht, sucht vergebens, das war nach Ansicht des Trailers bereits klar.
Ein „Ethan Hawke und „Selena Gomez" tragen den Film. Von „John Voight" als Bösewicht sieht man leider viel zu wenig.
Es kracht und explodiert im Minutentakt. – Adrenalinkino, pur!
Daumen hoch auch für das Filmende. Das doch anders ist und nicht ganz voraussehbar.
Dienstag.
Außer mich durch sämtliche Teesorten probieren ist die Prioritätenliste für heute noch ziemlich leer.
Ob ich je einen Teegeschmack außer Pfefferminz finde, der mir dauerhaft schmeckt?
Im letzten Jahr gab es ja Schokoladen-Brownie-Tee. Der hat mir auch geschmeckt, zwei Tassen lang. Danach wollte ich mir nur noch … !
„Guten Morgen! – Wer immer ihr auch seid?!"
