So ein bisschen strukturierter Alltag ist doch hin und wieder eine gute Sache.
Nicht weniger genieße ich es, auch weiterhin fast 100% meine Zeit im Elternhaus zu verbringen. – Ich freue mich auf das Handballspiel zwischen Deutschland und Ungarn. Das ich mir mit Vater (sicher) in gewohnter Redseligkeit am heutigen Abend ansehen werde.
Ich staunte, dass ich ohne nachzudenken – wahrscheinlich da es der Festnetzanschluss der Eltern war – das Telefon abnahm, und dann mehrere Minuten locker mit meiner Tante austauschte.
Die wichtigsten News, Tante & Onkel geht es gut, auch Sohn und Töchter – also Cousin und Cousinen - mit ihren Familien geht es Corona-Krisengerecht-Gut.
Mehr jedoch war ich erstaunt, dass ich, ohne jegliches Gestotter, private Dinge zu sagen und zu fragen wusste.
Normalerweise schaue ich ja erst auf die Nummer, wer sich hinter dem Anrufer verbirgt, bevor ich abnehme. Wobei eigentlich „Meine Menschen" wissen, dass ich das private Telefoniere meide, wie der Teufel das Weihwasser.
Beim Geschäftlichen telefonieren hingegen, laufen bei mir Automatismen ab, auf die ich mich verlassen kann, und auch genau weiß, dass mir da Niemand so schnell „die Butter vom Brot nimmt".
Ich sah auf DVD den Film: „Thats what I´am" (2011).
Ein Film über Begabungen, Mobbing und das Außenseitersein.
Ein Streifen der durchaus zum Nachdenken anregt!
Dabei an Höhepunkte und Abgründe der Schulzeit zurückdenken lässt. Ein Spielfilm der aufzeigt, wie schnell sich (Falsche) Gerüchte verbreiten können. Wenn man es zulässt. Dass man Falsche Anschuldigungen am Besten in Keim erstickt.
Gut, das ich gestern beizeiten mich schlafen legte.
So kam ich, wenn auch mit etwas Mühe doch recht gut aus meinem warmen Bettchen.
Ich schlag die Zeitung auf. Blättere eifrig umher: „Negativ! Corona! Negativ! Corona! Negativ!" Sogar beim Sport und Wetter.
So macht die Zeitunglesen definitiv keinen Spaß! – Egal wie wichtig das Lokal- und Weltgeschehen auch sein mag. Es muss auch (vielmehr) Platz für Gute Nachrichten sein! Auch die finden statt. Tag für Tag!
Wie wäre es denn mit täglich einer Zeitungsseite voller „Good News"? – Ich würde es sehr begrüßen, und sicherlich speziell diese Seite immer zuerst aufschlagen!
„Guten Abend! – Wer immer ihr auch seid?!
