Morgens kurz vor Acht läutete es Sturm bei Jennifers Eltern,ihre Mutter eilte zur Tür und vor ihr stand Dennis,noch bevor sie sagen konnte,das Jennifer auf ihrem Zimmer sei,stürmte er an ihr vorbei und direkt auf ihr Zimmer zu. Jennys Mutter schüttelte bloß den Kopf und sagte mehr zu sich selbst "Diese Jugend heut zutage". Dennis klopfte erst gar nicht sondern trat gleich in Jennys Zimmer,die ziemlich erschrocken drein blickte.Setzt dich sagte Dennis,es gibt Ärger.Zwei von unseren Freunden die mit auf die Wache genommen wurden,haben ausgepackt und uns alle verraten.Jenny erschrak bei seinen Worten.Was sollen wir jetzt machen,sagte sie mit angstvoller Stimme.Ich gehe nach Frankreich rüber,sagte Dennis,dort bin ich erstmal in Sicherheit.Wenn du willst nehme ich dich mit.
Jessica und Selina freundeten sich immer besser an,das sie sie nicht verraten hatte,rechnete Selina ihr hoch an.Die beiden hingen ständig zusammen und hörten so oft sie konnten ihre geliebte Musik im Radio.Mensch,das einmal mit zu erleben wäre toll,meinte Jessi.Nichts leichter als das,sagte Selina darauf.Ich kenne da jemanden,der uns in die Clubs oder Konzerthallen bringen kann,auch wenn wir noch zu jung dafür sind.Na,dann los,auf was warten wir noch,grinste Jessica.Die beiden standen an einer Ecke und warteten auf ihren Bekannten.Wer ist dieser Mann,auf den wir hier warten,sagte Jessi.Er ist Fotograf für eine ziemlich namhafte Zeitung,sein Name ist John Baker Sander,hat ne Menge toller Fotos geschossen,er kommt überall rein,lachte Selina.
Jennifer war einverstanden,sie wollte mit Dennis nach Frankreich gehen.Die beiden hockten lange zusammen und beschlossen noch diese Nacht nach Frankreich zu flüchten.Der Gedanke die Eltern lange nicht wieder zu sehen,trieb Tränen in Jennys Augen,doch Dennis redete ihr gut zu und meinte das es wohl das Beste wäre zu flüchten.Er wollte nicht in irgendeinem Lager zu Tode kommen,sondern leben und das,was er liebte zu genießen,seine Musik.Als es Nacht wurde und alles schlief,schlich sich Jenny leise aus der Wohnung,sie hatte noch einen langen Brief geschrieben,das sich ihre Eltern keine Sorgen machen sollten und alles irgendwann wieder gut werde.Sie schloss leise die Türe hinter sich,zog ihre Schuhe aus und lief geräuschlos,wie eine Katze die Treppe hinunter.Unten vor derTüre wartet bereits Dennis auf sie,beide hatten nur das Nötigste an Gepäck dabei.Bist du bereit für die große Reise ins Ungewisse,sagte er.Sie nickt bloß und die beiden tauchten ein in das Dunkel der Nacht.
Es dauerte nicht lange und der Fremde erschien,er war groß,stattlich und sah blendend aus.Seine Kamera hatte er immer um den Hals,so das ihm nichts entgehen konnte,was eventuell mal wichtig werden könnte.Selina stellte die Beiden einander vor und dann ging es auch schon los.Wo geht es denn hin,sagte Jessica noch etwas zögerlich.Soll ein paar Fotos machen im Savoy Ballroom,sagte er grinsend.Jessica wäre fast in Ohnmacht gefallen,wie oft hatte sie diesen Namen gehört,wie oft davon geträumt einmal selbst dort zu sein und ihre Helden live auf der Bühne zu erleben,sie war kurz davor,das ihr größter Traum wahr wurde.
