Es war bereits nach 21 Uhr als ich feststellte, dass es bei mir „wie Sau" aussieht.
Ungewohnt!
Bin ich doch normalerweise in der Lage, mich rund um die Uhr in meiner Festung wohlzufühlen. Somit auch Gäste – wenn auch nicht ausgerechnet zu Corona Zeiten - ohne Fremdschämfaktor zu Empfangen.
Wohlgemerkt, es war unordentlich, es stank nichts, es lagen keine Essensreste herum und es gab auch keine Fußabdrücke oder Spinnenweben an Decken und Wänden.
Übrigens bin ich nach wie vor, sieht man von meinem weitaus öfters wie früher vorhandenen 3-Tagesbart, wohlriechend, und kann mich durchaus weiterhin im Tagelicht sehen lassen.
Da ich weiß, wer diesen Blog alles liest, Bitte, keine Sorgen machen!!!
Mir geht's (selbstverständlich) gut!!!
Wo war ich denn in den vergangenen Tagen mit meinen Gedanken, dass es überhaupt zu diesem „Schweinestall" kommen konnte?
Sieht man vom Alltag ab, war ich ausschließlich – wie derzeit wohl 99% Aller Bundesbürger brav - Zuhause.
Ich brauche deutlich wieder mehr Struktur (… und Willen diese umzusetzen)!
Mit Meiner Onlinezeit, die noch immer zu hoch ist, wenn auch besser, bin ich weiterhin unzufrieden.
Ich bemängele es ja - besonders hier im Blog - immer Mal wieder, das mir die Struktur etwas abhandengekommen ist. – Nun also, ab sofort, zurück zur gewohnten Mentalität und Souveränität.
Putzlappen, Schrubber, Möbelspray, Staubsauger und weitere Putzutensilien aus dem Abstellraum hervorgeholt, damit ich mich gut ausgerüstet und zielgerichtet auf die „Mission Sauberkeit" begeben konnte.
Ich war wirklich im Putz-Tunnel bis kurz nach 1 Uhr wurden Flecken beseitigt, Möbel zurechtgerückt, abgewaschen und Elektrische-Geräte und Geländer auf Hochglanz poliert.
Meine liebe Freundin K. verglich mich mi einem kleinen „Monk"; die Figur aus der gleichnamigen Serie, die Kriminalfälle löst und mit allerlei Zwängen und Ängsten zurechtkommen muss, genial von „Tony Shalhoub" verkörpert wurde. Sie lag an diesem Dienstagabend mit ihrem amüsanten Vergleich - über meine spät am Abend entdeckte Putzparanoia – definitiv nicht ganz falsch. ?
Hey, hey, es hat sich gelohnt!
Nun fühle ich mich wieder rundum wohl, es duftet hier wie auf einer frischen Frühlingswiese und selbstverständlich auch nach einem feinen Hauch von Möbelspray.
Wenn es langsam aber stetig auf dem Frühling zugeht, ist auch traditionell „Lets Dance" Zeit.
Eines der TV-Formate die ich noch immer sehr gerne sehe und über Wochen hinweg, gewissenhaft verfolge.
Was man da so liest, wer da in diesem Jahr alles möglicherweise mittanzt?
Von der Schwester von „Barack Obama", über „Jan Hofer", „Micky Krause" klingt das nach einer unterhaltsamen Tanzgruppe, die schon bald auf dem Bildschirm Spaß machen könnte? – Ich lasse mich gerne überraschen.
Eigentlich wäre mir jetzt nach Pizza, Cola und einem guten Film von der Couch aus. … aber nun ja, es ist Mittwoch und der Alltag ruft (zumindest) bis Freitag (noch) nach mir. Aus diesem Grund geht's jetzt gleich auch nur noch rasch unter die Dusche und danach ins Bettchen.
„Guten Morgen! – Wer immer ihr auch seid?!"
