Heute mal wieder ein Blog ganz ohne Horror-Mobilphone-News.
Meine Augen geht's so la la. „La la" ist bei weitem nicht das schlechteste.
Mich hats zum Ausmisten getrieben.
Videokassetten sollten aussortiert und ausgelagert werden. – Wer hätte Gedacht, dass Videokassetten so üble Staubfänger sind?
Die Kassetten - die Allesamt in einer Schutzhülle stecken – einzeln vom Staub zu befreien, nahm deutlich mehr Zeit in Anspruch wie erwartet. Wie der Staub in die verschossenen Videohüllen kam ist mir ein Rätsel?
Dabei entdeckte ich die Stimme von „Carola King" für mich.
Die eine tolle Künstlerin und Songschreiberin war und ist. „Carola King" ist bereits seit den 60er Jahre sehr aktiv in der Musikbranche. „Will you love me Tomorow", „Where you lead (I follow)", die zwei Songs hatten es mir besonders angetan. Die anderen muss ich zugeben, hatte ich bisher weitaus weniger aus dem Album „Tapestry (Wandteppich)" gespielt.
Ich mag diese Stimme sehr, irgendwo ist es genau die Musik, zu der ich es lieben würde im Sonnenschein durchs Haus – quer durch die Stockwerke – zu schlendern und hier und da durch die Fenster zu spähen, die Welt aufzunehmen, dann mich bequem niederzulassen und Gedanken aufzuschreiben, und mich dabei an der Welt zu erfreuen. Was noch fehlt ist Sonnenschein*in*, alles andere steht mir natürlich jetzt schon frei. ?
Sowieso, werde ich langsam zum Aufräum-Fan.
Nicht wie ich es stur seit Jahren mache, Mann lebt ja auch gerne sauber, sondern ich entwickle echte heftige Sympathien dafür.
Vielleicht auch, weil es der intensivste Zeitpunkt ist, um Hörbücher, Hörspiele, Musik zu hören und das Ergebnis nach putzen und saubermachen immer sofort sichtbar ist?
Wenn der Tag stressig war, alles ist gerichtet, man hat noch seine zwei, drei, Stündchen zur freien Verfügung – in denen ich unter anderen normalerweise auch meinen Blog schreibe - dann bin ich nochmals so viel mehr „Ich".
Es gibt keinem Zeitpunkt an dem ich stärker fühle. Gedanke phantastischer sind. Mein Herz offener ist.
Den Rest des Tages funktioniere ich normalerweise recht gut, dennoch – wenn ich meiner Selbstbeobachtung trauen kann? – sind es genau diese Stunden, in denen ich so viel mehr bereit bin, festgesetzte Denkmuster auszubremsen, mich selbst nochmals anders wahrzunehmen, zu hinterfragen, zu fühlen & zu entdecken.
Am Abend aß ich Schnitzel - in dessen inneren sich eine einer leckeren Tomatenfüllung verbarg - mit Pommes Frites, dazu leckeren Feldsalat. Ein Königsessen.
Zumindest hat es so geschmeckt. – Wann hatte ich zuletzt Pommes zwischen den Zähnen, ich erinnere mich gar nicht mehr?
„Gute Nacht! – Wer immer ihr auch seid?!"

Aber passe bitte auf Deine Augen auf, man braucht sie immer wieder.
Das Dir das Schnitzel mit Füllung geschmeckt hat, ist doch ok , ich würde das nicht essen :(.