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„Club-Meisterschaften der Maskenträger“

John Baker Sander
12. Februar 2021(bearbeitet)
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Am Morgen hatte man freie Parkplatzwahl im Wormser Einkaufspark (WEP). Bei Normalbetrieb kaum denkbar.

In der Stadt hatten die üblichen Verdächtigen unter den Geschäften offen.
Die Drogerie- und Supermärkte. Alles andere geschlossen oder zum Bringdienst degradiert.

Umso erstaunlicher, was die Angestellten in den Geschäften leisteten.
Durchweg wurden fleißig Produkte mit der Ameise herbeigeschafft und in die Regale einsortiert. So eifrig, hatte ich das selten gesehen.
Oder mich bisher nicht genug drum gescherrt?
Auch von der Freundlichkeit an den Kassen war ich unter diesem erhöhten Stresslevel beeindruckt. … denn das kenne ich auch weitaus anders!

Fühlt man sich mit der Schutzmaske zu Sicher? Oder bin ich ein besonders ängstlicher Viren-Angsthase?

Es wurde nicht auf Abstand geachtet! – So gar nicht.
Dabei trugen alle brav ihre Schutzmasken. Einen anderen Unterschied zum normalen Einkaufserlebnis – ohne Convid-19) - konnte ich weder in den Geschäften, ob an den Regalen oder im Kassenbereich, noch in der Fußgängerzone beim Besten Willen ausmachen.

Man rückte aneinander auf die Pelle. Ob man wollte oder nicht. Immer wenn ich mir gerade Abstand verschafft hatte, spürte ich von der nächsten Person den feuchten Masken-Atem im Nacken.

Für ältere Menschen finde ich immer eine akzeptable Entschuldigung. (Man hat ja Herz & Eltern)
? … aber doch nicht für meine oder jüngere Generationen.


Mit Vater sah ich am Abend – die „Bildzeitung" übertrug per Livestream– das Finale der Clubweltmeisterschaften.

Ja, Ja, ich weiß schon selbst was ich ab und an über mein „Lieblingskäseblatt" schreibe! – Ein kleinwenig schäme ich mich auch hierfür.

Bayern konnte gegen die Mexikaner mit 1:0 – durch ein Tor des Französischen Weltmeisterverteidiger, „Benjamin Parvard", gewinnen.
Ist nun erst die 2. Mannschaft überhaupt die - nach dem großen FC Barcelona – alle sechs Titel innerhalb einer Saison gewinnen konnte.

Vater und ich hatten unseren Spaß. Wenn auch mehr am Gegenseitigen aufziehen, wie am Spiel, das lange Zeit gemächlich dahinplätscherte.


K. und ich trösteten uns mit Galgenhumor über die ausgefallene Fastnacht.
Die wir Beide mögen. – Was heute Abend ausgesprochen guttat.

Ich darf gar nicht daran denken, Altweiberfastnachtsparty, Prunksitzungen, Straßenumzüge, Shootings, Lumpenbälle, Fastnachtspartys, die mir entgehen, außerdem entstehen hier - auf Auftrag - die schönsten Bilder.

Die Zeit, in der mir keine böse Neuigkeit was kann!
Ich lebe in diesen Wochen ausschließlich von Gefühl und Geselligkeit. Begegne den nettesten Menschen, bin nach manchen Fastnachtsabenden komplett durch, dennoch freue ich mich – direkt am nächsten Morgen – wieder im Einsatz zu sein.

… nächstes Jahr, nächstes Jahr … ganz bestimmt wieder!



„Guten Morgen! – Wer immer ihr auch seid?!"



Kommentare (2)

Hasal
12. Feb. 2021, 10:46
Hi John, ja das mit dem Abstand einhalten , wird selten beachtet. Leider , aber ich glaub viele wollen es auch noch immer so akzeptieren. Sonst wären die Zahlen auch bestimmt schnell runter gegangen. Es ist echt , 1x hoch und dann wieder 1x runter , immer meist im Wechsel.:(
Ja, dass ist echt leider schade, nichts mit Fasching, aber es wäre auch ein sehr sehr großes Risiko. Wollen wir es hoffen, dass es vielleicht irgendwann doch ein Ende gibt, aber ich bezweifle es echt. Ich denke mal, es wird uns jetzt ein Leben lang begleiten :(. Wir müssen ebend das Beste draus machen.:o
Jenny
13. Feb. 2021, 12:46
Jep mit Astand halten haben es die meisten nicht so,ok ich achte selber auch nicht immer soooo genau darauf,am geilsten finde ich,wenn ich an der Kasse stehe und der oder die hinter mir,den Einkaufswagen entweder in die Hacken schieb oder gar an den Hintern :D
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