Ich hatte mich vor ungefähr fünf Minuten mit federleichtem Herzen aus meinem Bett gerollt.
Was ich im Traum sah, vor allem aber hörte, möchte ich unbedingt festhalten.
Ein Brautpaar rannte, schreiend, vor einem singenden „Bruno Mars" – der sie verfolgt - fort.
Ich las deutlich auf einem Schild: „17 Uhr 83, Harald Lesch, erklärt Käselöcher". Die Brautpaar-Szene, wie das Schild, amüsierten mich ungemein, ich brüllte vor Lachen, Tränen liefen mir von den Wangen.
Während ich auf einem Brunnenrand saß, eines Brunnens, der in der Mitte eines riesigen Platzes stand.
Neben mir auf dem Brunnenrand saß eine Frau. Sie trug auf ihrem Kopf einen großen Strohhut.
Ich meinte, die Frau ist I.? – Würde hierfür aber nicht die Hand ins Feuer legen?
Ich meinte, die Frau – vom Brunnenrand - hätte ein grünes Kleid getragen. Das könnte aber auch Wunschdenken sein. Weil dann wäre es wohl sicher I gewesen.
Um den Brunnen herum waren viele Bühnen aufgebaut.
Darunter eine Bühne auf der die „Beatles" ein Konzert gaben.
Auf einer anderen ließ „Elvis" Stimme und Hüfte kreisen.
Auf wieder einer anderen, Spielten „Andre Agassi" und „Steffi Graf" Tennis.
Die Bühne auf der „Gott" steht, war leer.
Auf einer kleinen Bühne machten „Dan Brown und „Paulo Coelho" für ein Buch Werbung. In dem sie Bücher von der Bühne auf dem Platz warfen.
Auch sangen „Die Ärzte" und „Shania Twain" zusammen Deutsche Volkslieder.
Ein „Michael Habeck" und eine „Katarina Barley" betrieben zusammen Wahlkampf.
„Udo Lindenberg", „Dieter Hallervorden", „Marius Müller-Westernhagen", „Helmut Kohl" und „Otto Waalkes" und weitere Promis saßen auf der Oberfläche eines riesigen „Coca-Cola Trucks"
Aus einem Haus winkten mir Bekannte Schauspielerinnen und Schauspieler zu; Ich weiß leider nicht mehr genau welche?
Meine „Christian Ulmen" und eine „Nora Tschirner" darunter ausgemacht zu haben.
N.R. eine ehemalige Klassenkameradin, mit der ich nur das nötigste zu tun hatte, war die Bürgermeisterin. Zumindest trug sie eine Scherpe, worauf dieser Amtstitel draufstand.
Hinter ihr liefen sämtliche meiner männlichen und weiblichen Klassen- und Kurskameraden (aus meiner gesamten Schul- und Kurszeiten) her.
K. kommt an den Brunnen, zwinkerte mir zu, gab mir eine Flasche Wasser und ist im nächsten Moment schon wieder verschwunden. Bevor ich überhaupt „Danke" sagen konnte.
Andauernd war ich am winken und „hi" und „hallo" sagen.
Der Platz war überfüllt mit Menschen, die ich kenne.
Es gab keine einzige Person die ich nicht kannte.
Aus dem Sport, Schule, Alltag, Fotoaufträgen, TV und Radio usw.
Sogar meine verstorbenen Großeltern, wie auch Eltern und Bruder flanierten quitschlebendig durch das Gedrängel. Ebenso weitere verstorbene Bekannte und Verwandte.
Ich klatschte in die Hände, alle bis auf die Frau, die wahrscheinlich I. ist, waren weg.
Ich schrie mehr, wie das ich sagte: „Ab heute bin ich so viel besser, radikaler und gescheiter, werdet schon sehen!"
Ich wurde kurz aber heftig von der Frau mit Strohhut umarmt.
Vernahm anschließend ein wunderschönes weibliches kichern, ob von der Frau mit Strohhut? – oder von sonst wem, kann ich nicht (mehr) sagen?
Ich lachte laut, klatschte wieder in die Hände, alle waren wieder da. Bespielten erneut die Bühnen oder liefen über den großen Platz.
„Alle aufgezählten Musiker – aus diesem Traum - sangen zusammen: „I won´t back down". Ich stellte mich auf dem Brunnenrand und gröhlte leidenschaftlich mit.
N.R. winkte mir – (mittlerweile) umrahmt von meinen Großeltern, Eltern und Bruder – zu. Die Strohhut-Dame und ich winkten zurück.
Ich sprang - mit „I won´t back down" auf den Lippen - in den Brunnen.
Während ich durch den dunklen Brunnenschacht sprang, fühlte ich mich wahnsinnig gut.
Ich hatte, das Gefühl wie ich flog, glitt, förmlich durch den langen Brunnenschacht, wohin auch immer?
… noch Sekunden später, obwohl ich mittlerweile hellwach war, trug ich das Adrenalingefühl - wie ich würde fliegen – in mir. Herz- Seelenrasen pur!
… und nun sitze ich hier am Schreibtisch - mit leichtem Herzen, einem großartigen Gefühl von Lebensfreude - vor dem Computerbildschirm.
Tippe - mit Hilfe, der Tastatur – vor allem für mich, vielleicht aber auch für den Blog, den Traum in das Schreibprogramm! … und wenn ich mich traue, lade ich das Wohlfühl-Traumerlebnis auch gleich noch hoch?
„Gute Nacht! – „Wer immer ihr auch seid?"

Ich hoffe, Du hast heute einen guten Tag.