Einmal mehr sitze ich vor der Tastatur und dem Bildschirm, mit dem Ziel ein wenig erlebtes und Gefühltes zu erzählen, was sich dann hoffentlich wieder zu einem Postenwerten Blog; mit dem ich mich wohlfühle; zusammenfügt?!
Ich hatte heute eine Werbung gesehen, die ich zuerst für einen verfrühten Aprilscherz hielt: „Schlagerkids", „Kinder singen, die bekanntesten Schlager". Weder vom Titel noch vom bisher gehörten Gesang mochte ich die Werbung. Wahrscheinlich bin ich da zu Nostalgisch veranlagt.
Die Kultschlager aus den 50er, 60er, 70er, 80er 90er mag ich ja gerne.
Wohlgemerkt von den Originalinterpreten und nicht von irgendwelchen Kindestimmen nachgeplärrt.
Ich gröle, die Stimmungshits Leidenschaftlich gerne – in der Küche oder unter Dusche – besonders wenn sie im Radio laufen, Herzhaft mit.
Da kann ich nicht aus meiner Haut.
Sing: „Manchmal möchte ich schon mit dir. Diesen unerlaubten Weg zu Ende gehen. Manchmal möcht ich so gern mit dir, Hand in Hand ganz nah an einem Abgrund stehen, Wenn ich dich so seh, vor mir seh …." – „Manchmal möcht ich schon mit dir", „Roland Kaiser" ?
Mit meinem langlebigsten Online-Freund „Stat1" hatte ich - zur Nachtschlafenden Zeit - einen Gespräch über Rassismus (Zigeunersauce und Co., was darf man noch in der Gesellschaft laut aussprechen? Was verbietet der gesunde Menschenverstand von selbst?) … Außerdem natürlich („türlich" „türlich") über Sport, „Jokolade" und „Columbo".
Scheint so, wie wir hätten beide wieder zurück in die Spur gefunden? Nachdem wir uns in den vergangenen Monaten selbstverständlich regelmäßig austauschten, jedoch diese Ausführlichkeit fehlte.
Donnerstags sitzen wir ja seit Monaten im engsten Familienverbund bei Lachsbrötchen, gefärbten Eiern, und weiteren Köstlichkeiten - rund um den elterlichen Küchentisch - zusammen.
Wann und wie dieses „Lachs(e) Zusammensein" Entstand, kann ich nicht (mehr) nachvollziehen. Aber gut, dass es ist, wie es ist.
Am meisten mag ich daran, wenn das Geplauder groß ist, alle sich wohlfühlen, ich zurückhaltend bin und die Chance nutze in den Gesichtern zu Lesen.
Ist es möglich oder bilde ich mir das nur ein, je älter man wird, desto entspannter werden die Gesichtszüge, aber desto weniger verraten sie (an Emotionen) über einen, weil man sich bewusst oder unbewusst im Alter ein Pokerface zulegt?
Das Wort: „Partykellerkultur" hat es mir sofort angetan und mit Leichtigkeit in meinem Gehörgang geschafft!
„Guten Morgen! – Wer immer ihr auch seid?!"

Lachsbrötchen sind auch echt was leckeres, aber für mich kämen sie nicht in Frage, am frühen Morgen. Ich finde, in Gesellschaft zu essen , da schmeckt es noch mal so lecker.;)
Die Gesichtszüge verändern sich mit den Jahren und man lernt dann auch mit den Jahren Emotionen zu verstecken dahinter. :D