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„Eis-Hype“

John Baker Sander
1. März 2021(bearbeitet)
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Am Sonntag trotz ausreichender Zeit verpennte ich es zum Buch zum Greifen.

Dafür gab es am Nachmittag einen gemütlichen Spaziergang, dem sich sogar Eltern anschlossen.
Frischluft, leichte Sonnenwärme, Familienstille und Füße – nicht nur die eigenen – die sich hörbar vorwärtsbewegen. Dazu einige phantastische Gedanken, wie es wohl wäre Taxifahrer zu sein? Oder realistischere, ob wir in zehn Jahren auch noch als Familien zusammen Spazieren gehen können? … Das ist vielleicht das, was ich mir mit am meisten überhaupt wünsche?!

Vor kurzem öffnete bei uns ein Eisgeschäft.
Das in den ersten Öffnungstagen einen kleinen Hype erlebte. Zumindest für unsere ansonsten eher beschaulichen Verhältnissen.
Bereits in den vergangenen Tagen, war es blendend besucht. Menschenschlangen, geschätzt bis zu ca. 50 Personen, warteten vor dem Eisgeschäft, um das Angebot wahrzunehmen.

Am Sonntag gehörten auch Eltern & ich dazu.
Ich staunte ein kleinwenig über den Eispreis (pro Kugel), erfuhr aber, dass der anderswo deutlich teurer ist.
Wie lange sich das Eiscafé halten kann? … ich wünsche Glück dafür! Das Eis zumindest war Saulecker! Was wohl eine recht gute Basis für Langlebigkeit ist?

Wir hatten schon Eisgeschäfte, die zuerst gefeiert und gemocht wurden, dann jedoch behauptete man, die Eiskugeln wären im Verlauf der Zeit immer kleiner und kleiner geworden. Das Eis würde nicht mehr schmecken. Der Preis ungerechtfertigt hoch. Die Gerüchteküche brodelte.
Ich konnte von alldem nichts feststellen.


Das hat mir gefallen, was „Peter Tschentscher", Oberbürgermeister von Hamburg zur Pandemie im „Heute Journal" - im Interview - erörterte.
„Tschentscher" äußerte sich zu Impfstoffen und vorsichtigen Schritten zur Öffnung vom Gewerbe. So wie er es darstellte, leicht verständlich, war das eine ernstzunehmende, nachvollziehende Möglichkeit!
Er sprach das aus, was meine Gedanken zum Thema Corona & Co. derzeit auch ziemlich genau widerspiegelt.

Was mir fehlte, offenbar nicht machbar war - was ich bereits, dass ein oder andere Mal, bemängelte - mir fehlte, waren leicht(er) verdauliche Nachrichten in der Übertragung.
Die Sportergebnisse waren bei weitem das positivste.


Wenn ich heute Menschen interviewen würde, würde ich Sie fragen:
„Kann man (die Mehrzahl an) Menschen mitziehen in denen man ihnen Gedanken (Ideen) erklärt?"


„Guten Morgen! – Wer immer ihr auch seid?!"



Kommentare (2)

Jenny
01. März 2021, 18:16
Ach ja so ein leckeres Eis wäre nicht schlecht,hatte auch schon ewig keines mehr :(.Um ein Eis zu essen muss ich nach Zetel oder Bockhorn,hier bei uns gibts gar keine Eisdiele.Was Corona betrifft,ich kanns nicht mehr hören,geht mir sowas von am Popo vorbei :D,aber ich bin der Meinung nichts übereilen,sonst geht der Mist von vorn los.
Hasal
02. März 2021, 08:50
Jenny, ich schließe mich erstmal Deinen Worten an, die Zeit ist einfach noch nicht reif für Lockerungen. :(

John, hoffe jetzt, Du gehst öfters mal mit Deinen Eltern da drin vorbei und auf dem Heimweg, eine Kugel Eis in der Hand;). Gestern erfuhr ich , auch unsere Eisdiele ist wieder offen, aber nur zum Strassen Verkauf. Ich muß mal wieder mit einigen Enkeln raus fahren.;)
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