Ein schnelllebiger Karfreitag.
Ausschlafen, Gartenmöbel schleppen. Hier und da etwas wohnlicher Osterputz. Podcast aufs Ohr, Quizteilnahme und Chat in (m)einer Community.
Meinen Bart habe ich endlich abrasiert. Das heißt, ich sehe wieder halbwegs wie ein normaler Mensch aus.
Ich spiele öfters Jesus wie ich sollte. Das leider nicht sonderlich gut. Salomonisch versuche ich zu sein. Das gelingt mir so mittelmäßig.
Manchmal merke ich selbst, dass, dass das die anderen nervt.
Das schlimme dabei, momentan kann ich es nicht bleiben lassen und es gibt mir ein inneres Wohlsein.
Was mich fasziniert, dass wir in Deutschland die längste laufend Literaturserie der Welt haben. Mit bereits über 3000 Ausgaben. Das mit einer Art Groschenheft.
Seit 60 Jahren, egal was war oder ist, erscheint regemäßig pro Woche eine Perry Rhodan Ausgabe.
Ich habe davon wie so oft aus einem Podcast erfahren. Genauer bei einem Interview mit einem meiner Lieblingsautoren Andreas Eschbach. Der zu Perry Rhodan einen Roman geschrieben hat. Wie er zu dem „Held" Perry Rhodan wurde.
Ich selbst habe die Geschichte noch nicht gelesen, werde mich aber demnächst mal dieser Figur widmen. Vielleicht finde ich ja heraus, was Leser seit 60 Jahren an diesem langlebigen Charakter fasziniert?
Ich fühle mich nicht wohl dabei, dass ich nicht jeden Eintrag „meiner Freunde" kommentiere, aber soll ich nur kommentieren, um des kommentieren-willens?
Hin und wieder, weis ich nicht was ich zu den Beiträgen schreiben soll?
Nur einige leblose Worte hinzuklatschen bin ich mir zu schade.
Ich gönne mir jetzt, 0 Uhr 44, noch einen Film: „Northmen -A Viking Saga", der liegt auch schon gefühlt zwei lange Jahre im Regal und wurde bisher von mir mit Nichtbeachtung bestraft.

2. Die Leser sind meiner Meinung nach weniger von der Figur Perry Rhodan als vielmehr von dem Querschnitt der Gesellschaft, der sich in den Geschichten spiegelt, fasziniert. Außerdem unterhalten die Romane und was Spaß macht, wird auch gerne weitergelesen und auch empfohlen. Bereits im ersten Silberband "Die dritte Macht" stehen viele Dinge, die einen heute staunen lassen. Bspw. sind die Arkoniden in einer Art Rausch (dem Opium ähnlich) gefangen, weil sie immer begierig auf die neuesten Spiele sind, die sie mit einer Art VR-Brille erleben. Weil die ständig spielen, kommt der Kugelraumer von Crest nicht aus dem Mondkrater, in dem er strandete. Und so weiter. Irgendwo habe ich einen Artikel bezüglich 50 Jahre Perry. Mal sehen, ob ich ihn finde... dann schicke ich ihn Dir. Übrigens lässt sich die modernisierte Form "Perry Rhodan NEO" auch ganz gut lesen.