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"True Words"

John Baker Sander
9. März 2021(bearbeitet)
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Nachdem Alltag brauchte ich 90 Minuten Auszeit.

Bevor mich, zuerst der Hunger und dann das schlechte Gewissen packte, das ich auch noch Haushalt zu erledigen hätte. Viel länger als gedacht, zogen sich die einfachen Tätigkeiten in den Abend hinein.
Ich war so zugemüllt gedanklich, dass ich sogar vergaß Musik oder einen Podcast während meiner selbstgestellten Haushaltsaufgaben zu starten.

Auf der Couch fühlte ich mich schon wieder platt. Blieb dort liegen.


Sehr viel später lernte ich in einem Interview, das um alle drei Geschlechter anzusprechen, zum Beispiel, die Aussprache: „Ministerpräsident und Ministerpräsidentinnen" Grundsätzlich falsch wäre. Sondern, das Gendersternchen gehört dazu. Die kurze Pause, die man zwangläufig macht, beim sprechen von: „Ministerpräsident*innen" ist für das dritte Geschlecht gedacht. Das sich auch jeder vollständig abgeholt und angesprochen fühlt?

Ich weiß nicht, ob ich das schon verinnerlicht habe? Sternchen hin, Sternchen her.
Ob man das nicht doch Umgangssprachlich vereinfachen könnte?
Ich hatte das Gefühl, ich komme bei der laufenden Sprachdebatte nur bedingt mit. Ich verstehe nicht immer – offen gesagt – die Notwendigkeit.
Fühle mich dabei auch nur bedingt schlecht. Bin ich zu wenig sensibilisiert dafür? Müsste und sollte ich mir wesentlich mehr Gedanken darum machen?

Bisher hatte ich nie unterschieden in drei Geschlechter, sondern immer nur in: „Mag ich oder Mag ich nicht" – Menschen - unterteilt.
Weitere Wortfauxpas, die man heute leicht unabsichtlich und schnell begeht, sind und sollen keine Rolle spielen? … aber ist das möglich bei dem Wortwahnsinn um uns herum?


Ob im Podcast oder im TV, „True Crime"-Formate nehmen immer mehr zu. Darin geht es um wirkliche Verbrechen, wie man Spuren fand, die meist auch zur Auflösung führten. – Ich mag, das Format nicht. Mich gruselts viel zu sehr, zu sehen, was Menschen (real) anderen antun.
Nachts will ich von echten Verbrechen und ähnlichen Formaten noch weniger wissen als ohnehin.


Die Zeit rennt auch weiterhin. Mit meinem Zeitmanagement bin ich weiterhin unzufrieden. Morgen ist Mal wieder „Tu-es-day".
Neben dem Alltag, möchte ich Koffer und ältere Sporttaschen aussortieren.
Die gelangweilt auf dem Schrank zustauben. Das will ich eigentlich schon seit Monaten.

Ich sollte mich meinem „Fitzek" ausführlich widmen, das hätte sowohl das Buch wie ich mir verdient. … und ein Abend, wo ich nicht so zugemüllt bin mit Gedanken.



„Guten Morgen! – Wer immer ihr auch seid?!"



Kommentare (1)

Jenny
09. März 2021, 18:55
Also ich schaue für mein Leben gerne Aktenzeichen XY.ok danach kontrolliere ich aber auch zig mal,ob alle Fenster und Türen geschlossen sind :D,das andere Zeugs im TV mag ich nicht.
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