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Über ein „Ich bezogenes Ostern 2019“ & TV Filmchen“

John Baker Sander
22. April 2019(bearbeitet)
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Samstag vor Ostern:
27 C°, Sonnenschein pur. – Man(n) kam sich vor wie im Hochsommer, ich war mittendrin statt nur dabei. Shorts, Shirts, Röcke, Sommerkleider, Sonnenbrillen wohin man blickte. Straßencafés und Eisbuden waren bestens besucht.
Warm mag ich ja recht gerne, das Sonnenlicht hingegen, da ich lichtempfindlich bin, weniger.

Der letzte Feinschliff an Osterdekoration. Möbelspray sorgefältig aufgelegt, hier und da noch Müll entfernt und dann freudig dem Osterfest entgegengesehen.


Ostersonntag:

Bereits die Nacht quälte mich der Magen, mein Kopf, mein Rücken. Mal zu kalt, mal zu warm. Irgendwann am Sonntagmorgen schleppte ich mich zur Toilette und muss mich übergeben.

1x!2x!3x!
Eine heiße Dusche zurück ins Bett.

Alarm: 21 Uhr 42. Benebelt hüpfte ich aus dem Bett.
Mein Fotoauftrag! – Ich hatte doch versprochen eine Osterdisco in Bild festzuhalten.
Aufgerafft, geduscht, Fototasche geschnappt und für knapp 2 Stunden, wie einen Kartoffelsack mich durch das Discogelände geschleppt. Dafür waren die Bilder dann doch ziemlich zufriedenstellend.
Nur meine Lust und ich hoffe, das hat man mir nicht allzu sehr angemerkt, war natürlich äußerst begrenzt.

Kurz vor 1 Uhr bin ich schon wieder Zuhause und fiel wie der schon bereits erwähnte Kartoffelsack entkräftet ins Bett.


Ostermontag:
Mein Rücken war das einzige, was mich noch an diesen grausamen Ostersonntag erinnerte. – Doch selbst der hörte irgendwann auf zu jammern.
Endlich hörte ich auf an diesen Ostern „total Ich-bezogen" zu sein. Widmete mich der Familie. Verbringe Zeit mit Eltern und Angehörigen.

Ich hoffe, das Selensky nach seiner Wahl in der Ukraine Taten folgen lässt. Verdamme gleichzeitig die feigen Anschläge in Sri Lanka.
Wie kann der Mensch nur fähig sein, seines Gleichens zu Verletzen oder zu töten? – Dann noch auf eine solche abscheuliche Art & Weise.
Was wirklich Mut macht, wie Religionen übergreifend Zusammenhalten in solchen Situationen. Wenn man es viel zu schnell vergisst, die Mehrheit (99%) der Menschheit hat definitiv, ohne Wenn und Aber, das richtige im Sinn.


Zum Schluss möchte ich noch kurz 2-3 Zeilen zu den oftmals gescholtenen biederen TV-Filmchen schreiben.
Ich habe heute gleich mehrere gesehen. Keiner von denen hat mich enttäuscht, im Gegenteil, ich fühlte mich gut, durchweg unterhalten – manchmal hätte ich mir vielleicht hier und da noch das ein oder andere überraschende Element oder die ein oder andere ausgefallenere Dialogzeile mehr gewünscht.
Allem in allem aber gute Unterhaltung, die tatsächlich teilweise zum Träumen und abschalten Einlädt. … wer hätte das gedacht?



Kommentare (3)

Hasal
23. Apr. 2019, 09:02
Hi Johny, da sehe ich ja schon den nächsten Blog Beitrag von Dir :D. Ja ok, wenn man sich nicht fühlt , möchte man am besten nur ruhen und alles andere vergessen. Aber Dir fiel ja Gott sei Dank noch Dein Termin rechtzeitig ein. Das Du Dich dahin gequält hast, kann ich mir echt gut vorstellen. Aber wie Du schreibst, sind die Bilder ja gut geworden.
Aber ich bin froh, dass es Dir dann doch wieder besser ging und Du Dich Deiner Familie widmen konntest.:D
Wie der Selensky sich macht, wird sich zeigen mit der Zeit.:o
Jenny
23. Apr. 2019, 16:40
Wie ich lese,war dein Ostern auch nicht so dolle,hoffe aber das es Dir heute wieder besser geht :).Mein Ostern hingegen war schlichtweg Scheiße,sorry,das ich das Wort benutze.Meine Eltern waren zu besuch,was mich äußerst freute,wir wollten Franks (mein Freund) Omi besuchen und mussten erfahren,als wir dort alle angekommen waren,das sie kurz zuvor verstorben ist :(.Da war uns allen der Sinn nach Ostern gründlich vergangen.
John Baker Sander
23. Apr. 2019, 18:03
Liebe Jenny!

Was ihr da durchmachen musstet ist so viel bitterer wie meine körperlichen Empfindlichkeiten. - Mein Beileid an Euch.
Wie schade, das Ostern 2019 auch für dich nicht reibungslos ausfiel. Vertrauen wir darauf, das Ostern 2020 uns umso mehr für dieses verregnete Fest entschädigt.

LG
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