Ich suche mir offenbar Grundsätzlich die Falschen Bücher zum Lesen aus?
Jedoch nur innerhalb der Medien. Die Bücher, die ich zuletzt las, bekamen alle samt im Vorfeld oder zum Nachschlag „eines auf die Fresse". Das bei Unterhaltungsbelleristik.; Natürlich könnte ich eine sanftere Umschreibung „wie auf die Fresse" wählen, will ich aber nicht!
Hm, zu Zeit lese ich ja „Fitzeks", „Der Heimweg".
Klar, wimmelt es in dem Buch an Angriffen auf Frauen. Sicher ist das Schlimm, was da passiert und geschrieben steht; innerhalb einer Geschichte.
Natürlich wünscht man keinem Menschen, Lebewesen ähnliche Pein ertragen zu müssen. Nicht einmal Ansatzweise.
Aber, … aber, das ist eine Geschichte.
Genau gesagt ein „Psychothriller." Unterhaltung!
Ich bin derzeit ca. 100 Seiten vor Schluss, was mache ich? – Bangen, das „die Guten" zum Ende Heil herauskommen. „Die Bösen" ihrer gerechten Strafe überführt werden.
Außerdem, das Entscheidende, dass mich die Geschichte als Leser nicht loslässt.
Klingt vielleicht sehr, sehr Banal? – Aber genauso bin ich gestrickt! … ganz einfach!? Mit einigen Meinungskanten und Meinungsecken!
Ich wette, jeder normal denkende Mensch, wird klar zwischen Realität und Fiktion unterscheiden können?
Man sollte den Inhalt sachlich kritisieren, die gesamte Geschichte und nicht sich einige Dinge, Sätze und Wortfetzen, Querbeet herauspicken.
Weil es gerade mehr denn je ins Zeitgeschehen passt, und die Taten ausgedachter Figuren in die echte Welt übertragen.
Über wie viele Morde und Motive könnte man sonst diskutieren?
Klar muss das Thema angesprochen werden.
Aber doch nicht innerhalb einer ausgedachten Story? – Ich betonte es nochmals, der Thriller ist ausgedacht und liegt keinen realen Begebenheiten zugrunde.
Viel mehr wäre es wichtig, zu Rezensieren, was ist stimmig bzw. woran hakt es im Buch? …. Dann darüber, den Sprung zu machen, in die Realität: „Hört Mal Alle her!" - Da steckt ein Thema drin, - Gewalt gegen Menschen - das unglaublich wichtig ist in der Gesellschaft anzusprechen!
Sollte ich mit der Meinung irgendjemand getriggert, verärgert haben, tut es mir (momentan noch) nicht leid.
So, nun habe ich ausgeschimpft! ?
Es ist Freitag, und hip hip hurra. Ich komme in die Wormser Innenstadt. Ich brauche den üblichen Kleinkram den man zum Leben (mehr oder weniger) benötigt, auch Klinkenkabel (-Stecker) in ausreichender Menge und Länge.
… und ja, erwischt! Ein Buch sollte noch drin sein, vielleicht eines, dass keine Schimpfe bekommt? … oder ich gehe auf Nummer sicher, lese ein „Lustiges Donald Duck/Micky Mouse Taschenbuch" um auf der gan(s)z sicheren Seite zu sein?
Wenn ich heute Leute interviewen würde, würde ich Sie fragen:
„Sollte man über grausame Handlungen und Taten, die Fiktive Figuren (ob im Buch, Film oder Radio) begangen haben, diskutieren, wie sie wären von echten Menschen – aus Fleisch und Blut - begangen worden?
„Guten Morgen! – Wer immer ihr auch seid?!"

Und ja, man sollte Romane nicht auf die Autoren übertragen*, sonst wären wir ein Volk von Psychopathen und Massenmördern, sieht man sich die schiere Anzahl an Thrillern an, in denen sich die Autoren meist darin überbieten wollen, wie grausam man Menschen ums Leben bringen kann. Es lässt mich auch etwas darüber grübeln, warum das als "Unterhaltung" so viel Anklang findet?
*Eine Ur-Angst von mir... schon immer gewesen und mein größter Hemmschuh dabei, etwas geschriebenes herzugeben oder es gar nicht erst zu schreiben