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„Farbenfroher Frühling mit Nadelstichen“

John Baker Sander
21. März 2021(bearbeitet)
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Das war ein kurzweiliger erster Frühlingssamstag in diesem Jahr!
Denn ich – bis in den Nachmittag hinein - im Freibereich des elterlichen Grundstückes verbrachte.

Erste ausführlichere Aufräum- und säuberungsarbeiten nachdem Winter standen an.
Ein wenig Dreck und Unkraut einsammeln. Ein wenig den Hof säubern. Schauen was sich auf dem Rasen und in den Hecken an Unrat angesammelt hatte und entfernen.
Lauter solche Kleinigkeiten, die nach nichts aussehen und dann, wenn man das Ergebnis – nach getaner Arbeit – begutachtet, feststellt, wie viel sie doch bringen.

Während ich draußen verweilte. Schien die Sonne. Wenn auch ein kalter Wind dominierte. Die Sonne eher zur Aufhellung der Stimmung beitrug, wie das sie einen ausreichend gewärmt hätte.

Auch merkte ich (einmal mehr), dass ich mich in den vergangenen Monaten zu wenig bewegt hatte.
Durch das ständige, ungewohnte bücken und strecken meldete sich mein Rücken.
Durch kleine gefühlte Nadelstiche schrie mir mein Rücken zu: „Du bist noch lange keine neunzig, hör auf zu ächzen, dafür hast noch einige Jahrzehnte Zeit. Los geht's, es ist Frühling, setze deine Ziele Endlich in die Tat um!" –

Ich sagte ja meinem vorlauten Rücken, er sollte seine Ratschläge für sich behalten, auch wenn ich genau wusste, dass er recht hatte.
Mein Rücken blieb vorerst ausgesprochen redselig.


Ich war Rückblickend noch nie so dankbar dafür, ein Kind/Jugendlicher der 80er und 90er Jahre gewesen zu sein!

Klar gab es auch da Politische Fehlentscheidungen, Kriege, Naturkatastrophen und Terroranschläge. Selbstverständlich auch wunderbare Weltbewegenden Dinge, die man nicht missen möchte.

Aber die Welt war in der Rückschau irgendwie immer bunt.
Von Familienfeiern, bis hin zu irgendwelchen Werbejingles.

Heute wirkt manches im Vergleich grauer. Weniger nachhaltig. Von kürzerer Lebensdauer.

Vielleicht verkläre ich das jetzt alles zu sehr?
Aber ich hatte nie das Gefühl, es konnte irgendwo, irgendetwas wirklich Böses lauern.

Heutzutage bin ich vorsichtiger, lange nicht mehr so unbefangen wie als heranwachsender.Ich merke, dass ich mich heute mehr und vor allem deutlich schneller auf der Straße oder im Supermarkt umdrehe, wenn ich auch nur das geringste Geräusch höre.

Vielleicht liegt es daran, dass man früher schlechte Neuigkeiten nicht so nahe an sich heranließ, die Guten dafür umso bewusster? – Das man aufgeweckter und neugieriger war und „das Farbenfrohe" gezielt suchte (bis man es fand)?



„Guten Morgen! – Wer immer ihr auch seid?!"



Kommentare (1)

Hasal
21. März 2021, 16:49
John, passe auf mit Deinem Rücken, hattest doch letztens schon mal was.:( Ja, auf einem eignen Grundstück ist immer was zu tun.
Auch die Qualität von vielen elektischen Gegenständen , hat schon mächtig nachgelassen und warum , weil vieles im Ausland entsteht und nach gebaut wird, was ich nicht so gut heiße. Aber hier sind leider sehr hohe Steuern, da geht man lieber in das billige Ausland:(
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