Ich erfuhr davon das die jüngste meiner Lieblingscousinen im August heiraten wird. Was mich sehr für sie und ihren zukünftigen Ehemann freut.
Wirken doch die beiden, wenn ich sie denn Mal zu Gesicht bekomme, stets ausgesprochen glücklich mit- und ineinander vernarrt. – So wünscht man sich das ja auch und nicht nur für andere.
ihr Bräutigam ist eine coole Socke. Den ich gut leiden kann.
Meine Eltern und andere aus der Familie – glaube ich – haben ihn sogar noch wesentlich mehr ins Herz geschlossen wie ich?
Der Kontakt zu der Cousine ist eingeschlafen. Sieht man die Geburtstags- und andere Familienfeste ab, zu denen man sich Mal mehr, mal weniger vollzählig versammelt, trifft und miteinander spricht.
Hochzeiten blieben heute Familienthema. Vater scannt zu Zeit ja Negative ein. So sah ich erstmals Bilder von einem Onkel – Mamas jüngsten Bruder - und seiner mittlerweile geschiedenen Frau aus den 70er Jahren.
Genauer von ihrem Polterabend und Hochzeitsfeier.
Der Onkel hatte sogar in Uniform geheiratet. Absolut Schnieke!
Die Braut trug ein schickes enganliegendes Brautkleid und auf den Kopf, etwas das wohl ein Schleier sein sollte, mich jedoch entfernt an einen Lampenschirm erinnerte.
Am meisten staunte ich aber, dass es wohl echt eine Zeit gab, wo die „ehemalige angeheiratete Tante" Lachen konnte. Ich kenne sie nur mit stets aufeinander gepressten Lippen und säuerlichen Gesichtsausdruck.
Ich hatte mich köstlich amüsiert. Entsprach es doch allen Klischees, die ich von den 70er Jahren im Kopf hatte.
Übergroße Sonnenbrillen, ausgefallene lange Kleider, Frauen mit lustigen Frisuren, Männer mit langen oder gekräuselten Haaren und die ältere Generation mit akkuratem Scheitel oder die Damen mit einer Art Dauerwelle.
Berührt hat mich ein Bild von Mamas Patentante.
Die ich nur als Frau im Rollstuhl kannte. Kurz danach wurde sie leider Opfer von mehreren Schlaganfällen.
Dennoch vermittelte sie stets einen lebensfrohen Eindruck.
Auf der gesehenen Hochzeitsfeier in Bild, strotzt sie geradezu vor Energie. So wurde sie erstmals der Frau Gerecht, die ich aus mehreren gehörten Familiengeschichten kannte.
Auch gab es ein wiedersehen mit den Großeltern, Uroma und rund ein Dutzend Menschen, die weder Vater noch ich zuordnen konnten.
Insgesamt hüpfte mein Herz beim Anblick gewisser Personen auf den Bildern. Bei weitaus mehr wie ich das für möglich gehalten hätte.
Mir wurde wieder einmal bewusst wie wichtig es ist sich Erinnerungen nicht nur im Herzen zu bewahren, sondern solche Erinnerungen auch als Foto abrufen und sich immer wieder ansehen zu können!
„Fotografie ist Magisch. Wie eine Zeitkapsel. Wie etwas, das dem Moment, am Leben erhält" – „Lenny Kravitz"
Das erhoffte Wunder von Paris blieb aus. Auch wenn das Spiel gegen Paris St. Germain mit 0:1 gewonnen wurde.
Mir gefiel wahnsinnig gut, wie der (noch) Cheftrainer der Bayern Kicker „Hans Dieter Flick" mit der Niederlage umging. Genauso wünscht man sich das. Es ist nicht das erste Mal, das mir das besonders positiv auffiel. – Absolut Vorbildlich!
Das war bisher eine schnelllebige Woche. Schon befinden wir uns wieder in der Wochenmitte. Alltag, Haushalt, Fußball und am Abend möchte ich nach Möglichkeiten auch in meine eigenen fotografierten Erinnerungen aus den letzten Jahrzehnten abtauchen.
„Guten Morgen! – Wer immer ihr auch seid?!"
