An der Wochenmitte hatte ich nicht viel auszusetzen!
Der Alltag war okay.
Am Abend war ich etwas mehr wie eine Stunde im Chat aktiv. Wo wir uns freundschaftlich neckten.
Jemanden für ein längeren andauernden Schreibwechsel zu begeistern gelang mir nicht, wie ich mir das gewünscht hätte. Ebenso wenig ein Gesprächsthema im Chat zu platzieren. Dennoch war es schwer in Ordnung.
Danach musste ich meine Lustlosigkeit überwinden. Es dauerte eine kleine Weile bis ich doch noch bereit war zumindest das nötigste im Haushalt zu tun.
Nach den vergangenen Tagen in den ich ja fast Euphorisch abends vorm TV saß, war das eher ein lahmes Erlebnis.
Was nicht am Fußballspiel lag.
Sondern lediglich der Vater und ich uns eher in unsere eigenen Gedankenwelten zurückzogen, anstatt uns irgendwelche Wortspiele und ähnliches um die Ohren zu hauen.
Dennoch ist es schade, dass mit „Borussia Dortmund" der letzte übriggebliebene deutsche Vertreter 2020/2021 aus dem europäischen Fußballwettbewerb verabschiedet hatte.
Im Bett las ich ein Zitat, das mich begeisterte:
„Die Verfassungen werden nur dadurch lebendig, in dem wir sie anwenden und darüber sprechen. Eine Verfassung, deren Inhalt uns nichts bedeutet, ist nichts wert." – „Ferdinand von Schirach"
Wahrscheinlich hätte ich darüber mehr – zumindest mehr wie ich tat – nachdenken sollen?…, das wird eben auf demnächst vertagt!
Stattdessen fiel mir ein, wie sehr ich in meiner Kindheit Fantasie B-Filme wie „Der Zauberbogen" und „Beastmaster" gemocht hatte. Was mich ein Lächeln abtrotze.
Beide Filme die ich bestimmt 30 Jahre (oder mehr?) nicht mehr gesehen und keinen Gedanken verschwendet hatte. – Wird wohl demnächst ein rewatch fällig?
Ich liebe solche Popkulturelle Dinge, die mir irgendwann im Leben Freude gemacht hatten.
Besonders habe ich Spaß daran, sie im Erwachsenenalter neue zu entdecken. Erinnerungen aufzufrischen.
Ganz werde ich das nie aus mir herausbringen, Begeisterung für „solche Dinge" aufzubringen. – Was solls so bin ich! Es gibt durchaus schlimmeres!
Manche Situationen und Gefühle; wie Selbstzweifel, Traurigkeit, Vermissen von Personen, Situationen, gescheiterte Freundschaften, unangenehme Erinnerungen, die man im Nachhinein anders angegangen wäre und sicher auch anders gelöst hätte zum Beispiel; kann man als Mensch offenbar gar nicht entkommen?
Die Gefühle tauchen einfach immer wieder Mal in einem auf, manchmal sogar überraschend, ob man will, oder nicht?!
Aber je gelassener man mit wiederkehrenden Gedanken und Situationen umgeht, desto unspektakulärer und schneller sind sie wieder vorbei! … so kommts mir zumindest vor.
„Guten Morgen! – Wer immer ihr auch seid?!"
