Die vergangenen beiden Tage waren zufriedenstellend.
Wenn ich dort das berüchtigte Haar in der Suppe Suche würde, dann das ich mit mir nicht zufrieden sein kann, da ich momentan zu blöde bin abwechselnd, nacheinander die Füße beim Treppensteigen zu benutzen. Stattdessen setzte ich immer zuerst den rechten voran und zieh dann unbeholfen den linken hinterher.
Wo habe ich mir nur diesen Blödsinn angewöhnt?
Bei mir liegen nämlich keine körperlichen Einschränkungen vor, so dass es für die Durchführung dieses Bewegungsprozesses keinen Grund gibt.
Vaters Laser-Termin verlief Wunschentsprechend.
Ihm geht's gut und somit dem Rest der Familie auch.
Die Fußgängerzone war von Sonnenschein erfüllt. Die Herzen der Verkäufer von Handyshops dafür umso weniger. Das nennt man wohl ausgleichende Gerechtigkeit?
Die Eingangstüre von vielen kleineren Shops war verständlicherweise verrammelt. So auch von den besagten Handyshops, die dennoch klar durch die offene Tür – auch wenn da ein Hindernis davorstand - signalisierten: „Wir sind für Euch da!"
Wir dachten blauäugig man würde sich über Kundschaft freuen, denn offenbar standen sich dort, unserer Wahrnehmung nach - mindestens vier Verkäufer die Beine bei einem Kaffeepläuschchen in den Bauch.
Vater mochte an der Tür einen „Touchpen" für das Mobilphone erstehen.
Man würde keine Waren an der Tür verkaufen. Nur im Laden.; Den man ja nicht betreten konnte, weil die Eingangstür Corona-Gerecht verrammelt war.; Ließ, ihn einer der Verkäufer in einem sehr unfreundlichen Ton wissen. Um Waren zu erlangen, müsse man unbedingt einen Termin vereinbaren, dann könne man kurz den Shop betreten. Produkte oder Geld könnten nicht über das Hindernis an der Eingangstür ausgetauscht werden.
Weil man ja bereits auch mit für uns nicht sichtbaren Kunden im Shop völlig ausgelastet wäre.
Vater bedankte sich dennoch freundlich für die recht harsche Auskunft. Der Verkäufer drehte ab und gesellte sich wieder zu seinen Kollegen um das Schwätzchen direkt fortzuführen.
Die digitale Sitzung war von der Teilnehmerzahl ein Erfolg!
Was mir auf die Seele schlägt, dass auch weiterhin nicht an ein aufnehmen der Sportbetriebe zu denken ist.
Ich dürfte, nicht mal in Klein-Gruppen, sondern nur mit einer Person draußen Sport treiben. Das versicherten mir auch nochmals außerordentlich Lehrer, Beamte andere Übungsleiter und Vorstandsmitglieder.
Klar, haben auch wir vom Verein spitzbekommen, dass um uns herum Fußballmannschaften und einige andere Vereine wieder das Training (illegal) aufgenommen hatten. – Aber wir glauben nicht daran, dass man nach jedem Pass dort den Ball desinfiziert wie es dann Vorschriftsmäßig angebracht wäre.
Alle sind sich einige, wenn es noch so bitter ist, dass wir nicht bereit sind einen Menschen ob jung ob alt, ob Frau, Mann oder Kind zu gefährden.
Das ist bitter, natürlich bleiben auch Vereinsaustritte nicht aus. Die sich bei uns im Verein glücklicherweise noch im Rahmen halten. – Dennoch tut uns das weh.
Auch der traditionelle Lachsbrötchen-Donnerstag verlief ohne besondere Vorkommnisse. Was bei uns selten vorkommt, das am elterlichen Küchentisch mehr gekaut wie gesprochen wurde. … und das, obwohl ein wunderbares familiäres Klima herrschte und der Frühling von draußen mit Sonnenschein protze.
Nur hier und da fiel ein Satz zum Familien- oder Weltgeschehen. Sätze so vermute ich, die keinem von uns längerfristig in Erinnerung bleiben werden.
Denn Donnerstagabend habe ich ungeplant vorm PC verträumt.
Zu einem lachte ich besonders über eine „Kevin James" Parodie zu dem Film „A Star is born." Der Song: „Shalllow" aus besagtem Film stürmte ja monatelang die Charts weltweit.
Dann war es Mal wieder „James Corden" dessen Komödiantisch Geschick, Timing, kluge Fragen, Humor und Einfälle immer wieder aufs Neue bei mir kleinere Kicher-Anfälle auslösten.
Wie schön kann eigentlich chatten in einer Gruppe sein?
Gut, dass es nicht jedes Mal so läuft wie Donnerstagabend. Sonst könnte ich mich vielleicht (noch) schwerer vom Computer loseisen.
Über Stunden hinweg gab es gefühlt eine Mischung aus Themenvielfalt und Albernheiten. Man Kommunizierte stark (unter-) miteinander!
Je später es wurde, desto mehr tauschten die User Kindheitserinnerungen aus.
Endlich habe ich Mal wieder was über User erfahren! – Verstehe gleich drei Dutzend Mal besser den oder die eine oder andere User/in.– Ich bin mir nicht sicher, ob ich mich jemals in einer Gruppe für einen Chat unmittelbar bevor ich mich ausloggte bedankte?
Das hatte mir gefehlt.
„Wer ruft denn da so laut am frühen Morgen?" – „Oh es ist das Wochenende!" … na dann will ich das Mal nicht länger unnötig warten lassen! … und den denn Alltag zuvor natürlich auch nicht.
„Guten Morgen! – Wer immer ihr auch seid?!"

Ja ja Du und Dein Lachsbrötchen :D.
Den Sport wirst Du , noch lange entbehren müssen. :(