„Kommen faule Leute auch in den Himmel? – Oder werden die abgeholt?"
Dem Sturm geschuldet verlief mein Alltags-Freier Dienstag anders als erwartet.
Nichts war es mit dem angedachten durch die Stadt flanieren. Durch Buchhandlungen zu stöbern und ähnlichen Vorhaben.
Es stürmte.
Der Wind schaffte es, das Vogelhäuschen abheben zu lassen.
Man konnte den Wind der auch keine, Hecke, Strauch oder Baum unbewegt ließ bis ins Haus hinein heulen hören. Dazu draußen finstere schwarze Wolken. Die jedoch nur wenige Tropfen zur Erde hinabtröpfeln ließen.
Der Ausblick auf draußen ermüdete mich.
So dass ich kaum das Bett frischbezogen ein ungeplantes Mittagsschläfchen für zweieinhalb wohltuende Stunden einlegte.
Danach suchte ich was Federleichtes im Fernsehprogramm.
Fand jedoch – nach hin- und her-Zappen durch die Kanäle - nichts was meine Lust auf Unterhaltung entsprach. Fündig wurde ich auf der kostenlosen Streaming-Plattform „Joyn". Nicht zu verwechseln mit dem kostenpflichtigen Ableger „Joyn-Plus. "
Ich sah mir den Top-Trash-Film „Sharknado (2013)" an.
Haie, die in einen Tornado geraten und so ziemlich alles dabei plattmachen was ihnen in den Weg kommt.
Der Film ist unendlich drüber. Genau deshalb macht er Spaß. Genau wie die Charaktere, seine abstruse Geschichte und sein – man beachte das Wortspiel - beißender Humor.
Schauspielerisch kann man das ganze auch recht gut verknusen.
Mit seinen 82 Minuten hat der Streifen die Ideale Lauflänge. Jede Minute länger wäre möglicherweise ermüdet?
Trotz einer gewissen Faszination (vorerst) kann ich mir vorläufig nicht vorstellen den Film ein weiters Mal anzusehen. Für diesen Dienstag war er jedoch genau die erhoffte federleichte Kost.
Ich las einen Bericht, der mich doch aufhorchen ließ.
Nachdem immer mehr Schüler in Deutschland nur noch Lesen, wenn sie müssen. – Hoffentlich gibt's da bald eine Kehrtwende.
Allerdings würde ich auch behaupten noch im November/Dezember gelesen zu haben, dass so viele Jugendliche wie seit 30 Jahren nicht mehr regelmäßig zum Buch greifen.
Eigentlich ist es eine Schande was mein heute geleistetes Tageswerk angeht.
Ich hätte so viel machen können. Selbst drinnen!
Von aufräumen, putzen, Wäsche machen, sortieren von Krimskrams und bearbeiten von Fotos. Wobei ich letzteres eine Stunde am Abend tat.
Da ich von den Lichtverhältnissen herausfordernde Bilder von einem kleinen Konzert aus dem Jahr 2017 fand.
Am Abend verschlug es mich für eine Halbzeit des Champions-League-Rückspiels Manchester City vs. Paris St. Germain (2:0) noch zu den Eltern.
Was wir dort sahen, trieb uns die Zornesröte ins Gesicht. Beinahe hätte ich mich an einem Teilchen (Kaffestückchen) verschluckt.
Höchst unfair.
Vaters und meine Meinung hätten da etliche Spieler vom Platz fliegen müssen. Etliche.
Wer versucht einen anderen Menschen absichtlich zu verletzten gehört (ein)gesperrt, wenn man als Profisportler lieber die Knochen seines Gegenspielers wie den Ball tritt, sollte man sich hinterfragen.
„Guten Morgen! – Wer immer Ihr auch seid?"

Fernsehprogramm ist auch nicht mehr das , was es mal war.:(