Am Mittwochabend bekamen Eltern von Mamas Schwester Bescheid, dass man im leerstehenden Bauernhaus der verstorbenen Großeltern eingebrochen hätte.
Onkel benutzt das Grundstück als Lager, war deshalb wohl der erste vor Ort?
Die Haustür aufgebrochen. Die Zimmer durchwühlt. Selbst den Dachboden hätte man auf der Suche nach Beute nicht verschont.
Das die Einbrecher auf den Dachboden klettern ist mir neu. Erhoffen die sich echt dort etwas Wertvolles zu finden?
Da die Täter – ich unterstelle das, dass nicht nur einer war – nichts fanden, ließen sie ihren Frust an den herumstehenden alten Autos aus. Zerstörten mutwillig die Fensterscheibe und die draußen angebrachten Hoflichter.
Gesehen habe ich den Tatort noch nicht.
Auch wenn die Eltern sich doch recht gelassen geben, in den Köpfen steckt es eben doch.
Natürlich wurde die Polizei eingeschaltet.
Nur gut, dass ich mir sicher bin, wer solche Dinge tut wird früher oder später, wenn nicht von einem Richter dann doch zumindest vom Leben zur Rechenschaft gezogen. Die verdiente Lektion bekommen die Täter so oder so.
Ansonsten verlief die Wochenmitte aber in gewohnt geordneten Bahnen.
Auch das Wochenende scheint schon wieder in greifbarer Nähe zu sein.
Ich werde mich gleich aufmachen um mit Eltern noch ein wenig Fußball zu schauen.
Apropos Fußball. „Jens Lehmann" nannte in einer Chatnachricht den ebenfalls ehemaligen Nationalspieler „Dennis Aogo" quotenschwarzer.
„Jens Lehmann sendete unabsichtlich diese Nachricht an „Dennis Aogo". Das nennt man wohl schlechtes Karma!
„Herr Aogo ist übrigens als Fußballexperte für den Sender „Sky" tätig.
„Dennis Aogo" veröffentlichte die Nachricht auf bekannten Medienportalen. Was Herr Lehmann seinen Beraterjob bei dem Fußballverein „Hertha BSC Berlin" kostete. Auch „Sky" schrieb in einem Statement, das man „Jens Lehmann" nicht mehr einladen werde.
„Jens Lehmann" hat sich bei „Dennis Aogo" entschuldigt.
Erklärte, er meinte mit dem Begriff „quotenschwarzer" dass „Dennis Aogo" dem TV Sender „Sky" Quote brächte und seinen Job hervorragend mache.
Ob die Entschuldigung von „Dennis Aogo" angenommen wurde, entzieht sich bisher meiner Kenntnis.
Mit Sicherheit war das von „Jens Lehmann" eine saudumme Nachricht.
Wie schwer rassistisch sein Ausdruck einzuordnen ist?
Wenn ich heute Menschen interviewen würde, würde ich Sie fragen:
„Ist Jens Lehmann diese Chatnachricht - nachdem er öffentlich Reue gezeigt hat - zu verzeihen? Sollte man ihn auch weiterhin als Experte vor Kameras oder in anderen öffentlichen Funktionen einsetzen?"
„Guten Morgen! – Wer immer Ihr auch seid?!"

Das mit dem Einbruch ist nicht schön, aber viele Jugendliche lassen Ihren Frust und Langeweile, an solchen Sachen dann aus. Leider