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„Vorgezogenes hellwaches Sommermärchen ohne Handlung“

John Baker Sander
10. Mai 2021(bearbeitet)
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Muttertag war ein vorgezogenes kleineres Sommermärchen.
Dieser Sonntag war sehr schnelllebig und bestach mit einer gemochten familiären Eintönigkeit. Der ich aber irgendwie nie überdrüssig werde.
Meist sind die Abläufe die gleichen, es gibt so gar keinen Spannungsbogen. Das machts hier aus.

Wir quasselten fröhlich durcheinander und aßen dabei Himbeertorte und Zitronenquarkröllchen zum Frühstück. Am Abend ließ es sich Vater nicht nehmen zu grillen.
Das bei Tatsächlich den ganztägig angekündigten 28C°.
Die Familie lümmelte zwischen Küche, draußen, Wohnzimmer hin und her.

Viel mehr brauche ich nicht, um mich wohlzufühlen. Es gab an diesen Sonntag weder ein holpern noch ein stolpern. Das gibt doch Hoffnung das der anstehende Vatertag ähnlich unbeschwert verläuft.


Bei meiner Filmauswahl am Abend hatte ich weniger Glück.
Ich schaute mir einen Film auf DVD an, die vor einigen Jahren Werbebeilage war. Es handelte sich um: „Die Legende von Hercules (2014)".

Prima dachte ich. Darauf habe ich richtig Lust. Bisschen Leichte „Götter-Klopperei" mit einigen Sagenfiguren.
Der Film war mir viel zu dunkel. Das meine ich Buchstäblich so. Dreiviertel des Streifens spielten im Dunkeln. Es dauerte bis sich meine Augen auf die Dunkelheit eingestellt hatten.

Die Ausstattung verschwenderisch. Die Schauspieler sehr gut. Teilweise gabs einige schöne Naturaufnahmen und coole Effekte. Das hat mir schon gefallen.
Aber die Story. … die Story … die Geschichte … die Handlung … irgendwie fehlte mir da was. Es war nicht nur der fehlende Spannungsbogen, der hier wirklich begrüßt worden wäre. Das war viel zu wenig. Selbst für „Hercules".


Ich will versuchen mein Bildschirm-da-sein etwas zu reduzieren.
Verbringe sicher so oder so auch in Zukunft (ganz sicher!) aufgrund gewisser Leidenschaften für Blog, Chat, Videoportalen, Sportseiten, meiner Filmleidenschaft, Bildbearbeitungen auch weiterhin viel zu viel Zeit neben dem Alltag vor Bildschirmen.

Dennoch muss ich da was tun. Das wird mir besonders bewusst, wenn Stille um mich herum Einkehrt. Ob im Chat oder das Mobilphone schweigt. Das ist zu viel.

Ich nehme an, dass sich dann auch das Gefühl erneut verzieht, wenn ich mich hinlege, dass sich dann der gesamte Raum für einige Sekunden dreht? – Selbst, wenn das Gefühl des Fliegens kein unangenehmes ist, ist das wohl nicht ganz normal.


Gestern Abend entdeckte ich den Song: „Hellwach" von „Julian le Play" und „toksi". Anfangs wehrte ich mich den Song zu mögen, wahrscheinlich habe ich mich zu zaghaft gewehrt, jetzt sitzt der Ohrwurm in mir fest.

Apropos hellwach!
So gehe ich in diese neue Woche: „Hellwach!"
Ich habe nämlich richtig toll geschlafen! Fühle mich richtig ausgeruht und heute Morgen besonders neugierig auf die Welt!


Wenn ich heute Menschen interviewen würde, würde ich Sie fragen: „Habt ihr gut geschlafen und fühlt ihr euch fit für die neue Woche?"



„Guten Morgen! – Wer immer Ihr auch seid?!



Kommentare (2)

Hasal
11. Mai 2021, 08:43
Nicht jeder Film taugt was , deswegen bin ich froh , dass ich mir deshalb keinen Kopf machen muß , schau ich oder schau ich nicht;). Obwohl Herkules auch normal ein schöner Film ist, aber vielleicht doch schon wieder eine Nachahmung, vom Orginal.
Ja, der Sonntag hat er gelockt zum Grillen, Wetter spielte super mit und herrlichster Sonnenschein. Wird Zeit, das der Sommer endlich kommt.
Es freut mich, dass Du gut geruht hast ;).
Jenny
11. Mai 2021, 18:19
Ich weiß schon warum ich nur selten Filme schaue,die meisten sind eh Mist.Aber die Torte zum Frühstück hat mich schon geschockt.:D
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